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Auszeichnung für Prof. Dieter Kranzlmüller

Technologie:Einblicke ins LRZ Forschungsbereich:Future Computing
16.07.2026

Wissenschaftsminister Markus Blume ehrt Dieter Kranzlmüller mit der Auszeichnung Pro Meritis Scientiae et Litterarum für „herausragende Verdienste um Bayerns Wissenschaft“.

Eine fröhliche Feier mit Auszeichnung: Bayerns Minister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, besuchte am Mittwochabend das Sommerfest des Leibniz Rechenzentrums (LRZ) am Forschungscampus Garching und brachte einen Preis für Prof. Dieter Kranzlmüller mit. Für dessen Verdienste in der bayerischen Wissenschaft überreichte Blume dem Leiter des LRZ das Abzeichen und das Kunstobjekt „Pro Meritis Scientia et Litterarum“: „Dieter Kranzlmüller macht Zukunft berechenbar, erweitert die Grenzen des Wissens und eröffnet anderen den Weg dorthin“, würdigte Blume Kranzlmüllers Einsatz für Wissenschaft und Forschung. „Als Spitzenforscher und Leiter des Leibniz-Rechenzentrums vereint er wissenschaftliche Exzellenz mit einer Forschungsinfrastruktur von Weltrang. Er schafft die Voraussetzungen dafür, dass Bayerns Forschende immer wieder wissenschaftliches Neuland betreten können.“

 

Kranzlmüller gehört seit 2008 dem Direktorat des LRZ an und leitet dieses seit 2017. Nach Jahren in der IT-Industrie kehrte der promovierte Informatiker in die Wissenschaft und an die Johannes-Kepler-Universität in Linz zurück und habilitierte sich dort. Nach weiteren Forschungsstationen an der Universität of Reading, der École de Supérieure Lyon, der Technischen Universität Dresden und am CERN in Genf folgte Kranzlmüller dem Ruf der Ludwig-Maximilians-Universität München, übernahm mit dem Lehrstuhl Informatik ein Direktorat des LRZ. Hier trieb der Wissenschaftler zunächst den Aufbau des Zentrums für Virtuelle Realität und Visualisierung (V2C) voran, initiierte den Arbeitsbereich Future Computing und die Planungen für das Quantum Integration Centre (QIC). Das LRZ ist heute nicht mehr nur IT-Dienstleister für die bayerischen Universitäten und Hochschulen sowie eines von drei deutschen Supercomputing-Zentren, sondern hat sich in den letzten Jahren international einen Namen als Wegbereiter und Mitgestalter von neuen Technologien wie das photonische Computing gemacht.

Kranzlmüller nahm die Ehrung des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst mit Rührung entgegen, will sie sie aber nicht als Lohn nur seines eigenen Engagements verstanden wissen, sondern als Auszeichnung für das hohe Engagement „meines Spitzenteams“: „Ohne euch, die Mitarbeitenden des LRZ, wären diese Erfolge nicht möglich. Ihr macht mit euren Ideen, eurer Forschung und eurer Arbeit das LRZ zu dem, was es ist.“

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