Der Kunde kann mehrere Versionen der gesicherten Dateien vom Server jederzeit wieder abrufen.
Details zur Aufbewahrungsdauer, Anzahl der Versionen, Häufigkeit der Sicherungen usw. sind in den “Richtlinien zur Nutzung des Archiv- und Backupsystems” beschrieben. Dort werden auch die Regelungen zu Wartungszeiten und Support durch das LRZ beschrieben, sowie die Mitwirkungspflicht des Kunden. Zu den Qualitätssicherungsmaßnahmen zählen u.a.:
Die Daten werden in der Regel auf Bändern gespeichert. In begründeten Fällen können besonders wichtige Daten bei Eignung auch dauerhaft auf Platte gehalten werden (backup to disk), um die Rückholzeiten zu verkürzen.
Unter der Voraussetzung einer normalen Dienstnutzung (im Sinne einer Grundversorgung) übernimmt das LRZ für satzungsgemäße Nutzer in der Regel die anfallenden Kosten (Investitions- und Betriebskosten), sofern diese durch Mittel im Haushalt des LRZ abgesichert worden sind. Das LRZ ist auch für die rechtzeitige Vorlage der hierbei notwendigen Anträge (Forschungsgroßgeräte nach §91b GG bzw. Großgeräte der Länder nach §143c GG) zuständig. Dies setzt voraus, dass entsprechende Wünsche und Änderungen rechtzeitig angezeigt werden, damit sie in entsprechende Vorplanungen (Haushaltsansätze) und Anträge (z.B. Großgeräte-Anträge) einfließen können.
Periodisch wird abgeschätzt, welche Speicherkapazität für die nächsten beiden Jahre zur Verfügung stehen wird. Dies schließt Erweiterungen durch Eigenmittel und Umsetzung von Großgeräteanträgen mit ein. Diese Kapazität wird als Grundversorgung den Nutzern der Klasse 1, also TUM, LMU und Bayerischer Akademie der Wissenschaften, gebührenfrei zur Verfügung gestellt.
Die Grundversorgung umfasst die Bereitstellung der Kapazität und der Software(-lizenzen) für eine zeitgemäße automatische Datensicherung für
Zur Grundversorgung gehört auch die längerfristige Aufbewahrung von Daten (Archivierung, Voreinstellung 10 Jahre) und langfristige Aufbewahrung (Größenordnung 30 Jahre).
Übersteigt die Speicherbelegung einer Organisation/Einrichtung die Grundversorgungskapazitäten, fallen für den Mehrbedarf die Selbstkosten an. Den Universitäten kann zur Speicherung ihrer Backup- und Archivdaten für das Jahr 2025 eine Gesamtkapazität von je 50 PiB als Grundversorgung zur Verfügung gestellt werden. Unter der Annahme, dass der jährliche Wachstumsfaktor 1,15 nicht übersteigt, sollten damit für die Universitäten in Nutzerklasse 1 keine oder keine nennenswerten zusätzlichen Gebühren anfallen.
Eine monatliche Verfügbarkeit des Service von mindestens 95% wird angestrebt.
Zugang zum Münchner Wissenschaftsnetz
Die dienstspezifischen Richtlinien für die Nutzung des Münchner Wissenschaftsnetzes https://www.lrz.de/wir/regelwerk/richtlinien_mwn/ und des Backup und Archivierungsdienstes https://doku.lrz.de/benutzungsrichtlinien-11475999.html sind zu beachten.
Dieser Dienst wird den folgenden Nutzerklassen zur Verfügung gestellt. Hierbei sind von den einzelnen Nutzerklassen folgende Gebühren zu tragen:
| Nutzerklasse | Kostensatz |
|---|---|
| 1 | G (gebührenfreie Grundversorgung), darüber hinaus Selbstkosten (Betriebs- + Investitionskosten) |
| 2 | Selbstkosten (Betriebs- + Investitionskosten) |
| 3 | Selbstkosten (Betriebs- + Investitionskosten) |
| 4 | Selbstkosten (Betriebs- + Investitionskosten) |
| 5 | Nicht verfügbar |
| 6 | Nicht verfügbar |
Die Gebühren K für die Nutzung des Diensts werden jeweils zu Beginn des Jahres für das vergangene Kalenderjahr in Rechnung gestellt. Sie werden auf der Basis der eingehenden und der gespeicherten Datenmenge (Archiv und Backup) erhoben:
K = (Meingehend + Mgespeichert) * P
Mgespeichert ist die durchschnittliche Datenmenge jeweils zum Monatsende.
Meingehend ist die Summe aller im Laufe der 12 Monate eingegangenen Daten.
Für Backup- bzw. Archivdaten gelten unterschiedliche Gebührensätze P:
| Nutzungsart | Gebühren P pro TiB und Jahr (für eingehende und gespeicherte Daten) |
|---|---|
| Archiv | auf Anfrage |
| Backup | auf Anfrage |
Leibniz-Rechenzentrum
der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Boltzmannstraße 1
85748 Garching
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Das LRZ ist der IT-Dienstleister für die Münchner Universitäten und Hochschulen sowie weiterer wissenschaftsnaher Organisationen und Einrichtungen und ist somit als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO tätig. Wenn Sie also Mitarbeiter oder Student einer Einrichtung sind, die ihre IT-Dienstleistungen vom LRZ bezieht, so ist die verantwortliche Stelle für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten die jeweilige Einrichtung. Die Informationspflichten der DSGVO bei Erhebung von personenbezogenen Daten (Art. 13ff DSGVO) betreffen dabei nur die jeweilige verantwortliche Stelle, nicht jedoch den Auftragsverarbeiter. Das LRZ empfiehlt Mitarbeitern und Studierenden der genannten Einrichtungen, ihre Rechte nach der DSGVO direkt bei ihren Einrichtungen geltend zu machen. Dabei unterstützt das LRZ Einrichtungen, denen sie IT-Dienstleistungen zur Verfügung stellt, bei der Erfüllung ihrer aus der DSGVO resultierenden Pflichten. Sollte uns eine Auskunftsersuchen einer Person erreichen, deren Daten wir nur als Auftragsverarbeiter verarbeiten, werden wir dieses Auskunftsersuchen an die jeweilige verantwortliche Stelle weiterleiten.
Wir haben uns um eine möglichst einfache und verständliche Darstellung bemüht. Einige Fachbegriffe lassen sich allerdings nicht vermeiden.
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Wir erfassen Informationen auf folgende Arten:
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Wir nutzen die im Rahmen unserer Dienste erhobenen Daten zur Bereitstellung von Diensten, zur Entdeckung, Eingrenzung sowie Beseitigung von Störungen, zur Verbesserung unserer Dienste sowie der Entwicklung neuer Dienste als auch zum Schutz des LRZ, der von ihr betriebenen IT-Infrastruktur und unserer Nutzer.
Die durch die Dienstnutzung erhobenen Protokolldaten werden teilweise automatisiert und skriptbasiert ausgewertet, um Fehler und Störungen frühzeitig erkennen und beheben zu können. Diese Daten bilden zudem die Grundlage für die Erstellung von Statistiken, etwa bei der Nutzung unserer Storage- oder Compute-Cloud-Dienste.
Wir verwenden den von Ihnen bzw. von dem für Sie zuständigen Master-User oder Teil-Admin angegebenen Namen möglicherweise für alle von uns angebotenen Dienste, deren Nutzung die Eingabe einer Kennung erfordert, zur Kontaktaufnahme mit Ihnen.
Das Security-Team wertet zur Gewährleistung von Netz- und Informationssicherheit Teile der von Ihnen erzeugten Verbindungsdaten (gemäß §100 TKG in Verbindung mit §109a TKG) aus, um Sie selbst oder die für die jeweilige Einrichtung zuständigen Personen über sicherheitsrelevante Auffälligkeiten zu informieren.
Durch diese Vorgehensweise werden folgende gesetzliche Bestimmungen umgesetzt: § 13 Abs. 7 TMG, § 100 Abs. 1 TKG (Ausweitung des Störungsschutzes), Art. 11 Abs. 1 S. 1 BayEGovG, Art. 32 DSGVO.
Das Leibniz-Rechenzentrum ist ein Akademieinstitut, das für die Bayerische Akademie der Wissenschaften und für weitere Einrichtungen des Freistaats Bayern IT-Dienstleistungen erbringt und Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchführt (§ 22 der Satzung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften). Die Zusammenarbeit des LRZ mit anderen Hochschulen ist dabei gesetzlich festgeschrieben (§ 16 Abs. 1 S. 2 Bayerisches Hochschulgesetz). Beim LRZ handelt es sich daher um eine öffentliche Stelle im Sinne des BayDSG.
Sofern Sie unsere Dienste aufgrund unseres gesetzlichen Auftrags nutzen, ist dieser gesetzliche Auftrag die Rechtsgrundlage zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten (Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO).
In anderen Fällen ist ein Vertrag die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Sofern Daten aufgrund gesetzlicher Bestimmungen verarbeitet werden, ist dies ein Fall des Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
Sofern bei einem Dienst freiwillig personenbezogene Daten angegeben werden können, die für den Betrieb des Dienstes nicht essentiell sind, verarbeiten wir diese personenbezogenen Daten auf Basis einer Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
Eine Übermittlung Ihrer personenbezogenen Daten an andere Einrichtungen findet in der Regel nicht statt. In seltenen Fällen ist das LRZ auf die Unterstützung bei der Eingrenzung und Beseitigung von Störungen an einem Dienst angewiesen und hat hierfür entsprechende Support- und Wartungsverträge mit externen Firmen geschlossen. Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist dabei grundsätzlich nicht Teil des Aufgabenbereichs der externen Firmen. Die externen Firmen haben aber potentiell Zugriff auf bestimmte Kategorien von personenbezogenen Daten (IP-Adressen, LRZ-Kennung). Das LRZ muß zur Aufgabenerfüllung der externen Firma dieser mitunter Daten wie z.B. Protokolldaten oder Speicherauszüge, die auch personenbezogene Daten enthalten können, übermitteln. Derlei lässt sich trotz entsprechender Maßnahmen nicht immer vermeiden, da wir ansonsten unsere Dienste nicht in der bekannten Qualität und Verfügbarkeit anbieten könnten. Mittels entsprechender Verträge sind diese externen Firmen verpflichtet, Ihre in der DSGVO und in anderen datenschutzrechtlichen Bestimmungen festgelegten Rechte zu wahren. Dazu gehört u.a., dass die Daten von den externen Firmen nach Abschluss der Support- oder Wartungsarbeiten unverzüglich gelöscht werden. Zum Teil befinden sich Abteilungen dieser externen Firmen in Drittstaaten. Übermittlungen finden aber nur in jene Länder statt, für welche die EU-Kommission entschieden hat, dass sie über ein angemessenes Datenschutzniveau verfügen, oder wir setzen Maßnahmen um, die gewährleisten, dass alle Empfänger ein angemessenes Datenschutzniveau haben. Dazu schließen wir beispielweise Verträge nach den EU-Standarddatenschutzklauseln ab.
Das LRZ verarbeitet und speichert personenbezogene Daten nur für den Zeitraum, der zur Erfüllung des jeweiligen Zwecks (z.B. Nutzung eines bestimmten Dienstes) erforderlich ist. Sofern gesetzliche Vorschriften, welche das LRZ anzuwenden hat, anderes vorsehen (z.B. Aufbewahrungsfristen), richtet sich die Speicherdauer danach.
Entfällt der jeweilige Zweck oder läuft eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.
Wenn wir von Ihnen im Rahmen unserer Dienste personenbezogene Daten als Verantwortlicher verarbeiten, haben Sie nach der DSGVO die im Folgenden dargestellten Rechte. Möchten Sie diese Rechte in Anspruch nehmen, wenden Sie sich bitte über unseren Servicedesk (https://servicedesk.lrz.de) an uns oder schreiben Sie an datenschutz@remove-this.lrz.de.
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Stand: 21. September 2020