Vertreterinnen und Vertreter aus dem gesamten europäischen Digital-Ökosystem kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen innerhalb der EuroHPC-Landschaft auszutauschen. Auf der Agenda standen unter anderem Neuigkeiten zu Zugangswegen zu den EuroHPC-Quantencomputern, Fortschritte bei den AI Factories und AI Antennas sowie neue Angebote wie die European Federation Platform. Das vielseitige Programm spiegelte die Dynamik eines Ökosystems wider, das für Wissenschaft, Wirtschaft und Innovation in Europa zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Organisatorinnen des EuroHPC Joint Undertaking, die irische EU-Ratspräsidentschaft sowie die lokalen Gastgeber von ICHEC sorgten dafür, dass sich die Teilnehmenden jederzeit willkommen fühlten.
Mit Teilnehmenden aus Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen, Großunternehmen, Forschungseinrichtungen, Hosting Sites, nationalen und europäischen Förderorganisationen sowie der Nutzergemeinschaft selbst boten die User Days zahlreiche Gelegenheiten für den persönlichen Austausch. Ob bei Diskussionen über gemeinsame Herausforderungen, im Erfahrungsaustausch, bei der Entwicklung neuer Projektideen oder beim Planen zukünftiger Kooperationen: Viele der wertvollsten Impulse entstanden zwischen den Programmpunkten.
Für das LRZ war insbesondere der Austausch mit den anderen EuroHPC-Hosting-Sites von großem Wert. Die Gespräche mit den Betreiberinnen und Betreibern europäischer Quantencomputing-Infrastrukturen ermöglichten spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Betriebsalltag und zukünftige Pläne. Ebenso bereichernd war der Dialog mit Forschenden sowie Vertreterinnen und Vertretern anderer AI Factories und AI Antennas. Die Diskussionen zeigten eindrucksvoll, wie sich neue KI-Dienste und Infrastrukturen künftig noch stärker für Wissenschaft und Innovation nutzbar machen lassen. Solche Begegnungen stärken nicht nur bestehende Partnerschaften, sondern eröffnen auch neue Perspektiven für eine enge Zusammenarbeit in einem sich rasant entwickelnden Technologiefeld.
Die Veranstaltung hat eindrucksvoll verdeutlicht, dass Europas Stärke in den Bereichen HPC, Künstliche Intelligenz und Quantencomputing nicht allein auf leistungsfähiger Infrastruktur basiert. Entscheidend sind vor allem die Menschen, die Ideen, die Partnerschaften und die gemeinsame Vision, diese Technologien zum Nutzen von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft weiterzuentwickeln. Viele der dort angestoßenen Gespräche werden uns noch lange begleiten – und wir freuen uns bereits darauf, sie in den kommenden Monaten weiterzuführen.
Bildnachweis: stock.adobe.com – David