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Serverbetrieb

Allgemeine Informationen

Das Hosting virtueller Server, auch als virtuelle Maschinen (VMs) bezeichnet, beinhaltet schwerpunktmäßig die Bereitstellung und den Betrieb von virtualisierten, hochverfügbaren Servern auf LRZ-eigener Hardware, welche im klimatisierten Sicherheitsbereich des Rechenzentrums mit unterbrechungsfreier Stromversorgung, Zutrittsschutzsystemen, Branderkennungs- und Löschanlagen sowie 24-stündiger Überwachung untergebracht sind.

Inklusivleistungen

  • Bereitstellung und Betrieb eines virtuellen Servers;
  • automatische Installation und Wartung des Betriebssystems. Zur Auswahl steht SuSE Linux Enterprise Server (SLES) 11 SP4 und 12 SP2, Debian 8 und Windows Server 2012 R2;
  • Bereitstellung von hochverfügbarem Festplattenspeicher für Betriebssystem, Kundenanwendungen und zusätzlichen Datenpartitionen;
  • Bereitstellung einer IP-Adresse für die MWN- oder weltweite Erreichbarkeit der VM über redundantes Netzwerk mit hoher Bandbreite;
  • optionale Datensicherung und Datenwiederherstellung unter Nutzung von zentraler Rechenzentrumstechnik (TSM-Backup/Restore).

Bitte beachten Sie, dass die Installation eigener Linux-, Windows- oder anderer Betriebssysteme, das sog. unattended Hosting, nicht unterstützt wird.

Leistungsbeschreibung

Sie finden eine Beschreibung der Dienstleistungen in unserem Dienstleistungskatalog (PDF) im Abschnitt '4.3. Virtuelle Server'.

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen zu unseren Server-Dienstleistungen finden Sie in unseren FAQs.

Preise

Virtuelle Server sind oft günstiger, als eigene lokale Hardware, zumal unter Berücksichtigung eines hochverfügbaren Betriebs mit hoher Netzwerk-Bandbreite. Als Anhaltspunkt kostet der kleinste virtuelle Server mit 1 vCPU, bis 4 GByte RAM und bis 100 GByte Speicherplatz für sog. satzungsgemäße Nutzer, d.h. für die Nutzerklasse 1 (Forschung und Lehre der TUM, LMU und BAdW) einmalig 100,- Euro Einrichtungsgebühr sowie 150,- Euro pro Jahr. Weitere Preisinformationen erhalten Sie, sofern grundsätzlich nutzungsberechtigt, auf Anfrage.

Projektbindung

Zur Verwaltung und Abrechnung der kostenpflichtigen Dienstleistung ist die Bindung an ein sog. LRZ-Projekt notwendig. Meist genügt es dabei, bereits vorhandene LRZ-Projekte, zum Beispiel für die Nutzung der Dienstleistung TSM-Backup, zu verwenden. Besitzen Sie noch kein (passendes) LRZ-Projekt, ist entsprechende Beantragung durch den Lehrstuhlinhaber, die Institutsleitung o.Ä. erforderlich.

Mit Besitz eines LRZ-Projekts muss der zugehörige Master-User über das LRZ ID-Portal einmalig sog. "VM-Management-Portal"-Berechtigungen beantragen. Im Anschluss daran ist dann die nachfolgend beschriebene VM-Bestellung möglich. Zudem können weitere Benutzer für den Zugriff auf das VM-Management-Portal https://vm.lrz.de eingetragen/verwaltet werden.

VM-Bestellung

Ist die vorgenannte Projektbindung gegeben, kann/können der/die Master-User mittels der nachfolgend aufgelisteten VM-Bestellformulare – jeweils für Linux- oder Windows-Betriebssystem – die gewünschte/n VM/s bestellen. Zur Bestellung gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • VM-Bestellung über den Selfservice im LRZ Servicedesk
    → Empfehlung, zumal bei Erstbestellung

    Mit Klick auf vorgenannten Link gelangen Sie zum Selfservice (-Portal). Dort loggen Sie sich mit Ihrer Kennung und Passwort ein. Die Aktivierung eines neuen Incidents führt Sie weiter zum Service-Baum. Darin finden Sie über "> Serverbetrieb", "> Virtuelle Hosts / VMs" sowohl "Linux VMs", als auch "Windows VMs"; "Unattended VMs" werden nicht mehr unterstützt.
    Mit Auswahl des jeweiligen Betriebssystems öffnen Sie das gewünschte Incident-Formular. Fügen Sie bitte in das Feld "Beschreibung" für jede gewünschte VM eines der unten aufgelisteten VM-Bestellformulare ein und tragen bitte die gewünschten/notwendigen Informationen/Daten ein.
     
  • VM-Bestellung per E-Mail an das LRZ Servicedesk
    → optional bei Folgeauftrag

    Alternativ zum vorgenannten Schritt können Sie als berechtigter(!) Master-User auch direkt mit Klick auf vorgenannten Link per E-Mail bestellen. Fügen Sie bitte auch hier in Ihrer E-Mail-Nachricht für jede gewünschte VM eines der unten aufgelisteten VM-Bestellformulare ein und tragen bitte die gewünschten/notwendigen Informationen/Daten ein.

VM-Bestellformulare

Bitte Kopieren Sie für jede gewünschte VM nachfolgende Bestellformulare in Ihren Antragstext. Füllen Sie bitte alle Pflichtfelder und ggf. die optionalen Felder aus. Fehlende Pflichtfelder können die Bearbeitungszeit verzögern.

Beantragung einer Linux-VM

  • Projektname*:
    Der Projektname (Projektkennung) ist Teil der Projektdaten, siehe LRZ ID-Portal.
  • Administrative/r Ansprechpartner*
    Vor- und Nachname/n, E-Mail-Adresse/n:
    Der administrative Anprechpartner betreut den geplanten Serverdienst und erhält u.a. VM-Systemmeldungen.
  • 7-stelliges ADS-OrgPräfix (falls bekannt):
    Das ADS-OrgPräfix bezeichnet die jeweilige Institution im Münchner Wissenschaftsnetz.
  • VM-Suffix* (beliebig wählbarer Hostname, max. 7 Zeichen):
    Der VM-Hostname sieht wie folgt aus: '<ADS-OrgPräfix>-<VM-Suffix>.srv.mwn.de'.
  • Betriebssystem* (SLES-11.4, SLES-12.2 oder Debian-8):
  • Anzahl vCPU/s* (1, 2, 3, ..., 8):
  • RAM* (1, 2, 3, ..., 32 GByte):
  • Größe der Systempartition (falls > 20 GByte):
  • Optionale Zusatzpartition/en
    Größe (in GByte), Verzeichnisname (Mountpoint):
  • Netzanbindung* (MWN- oder weltweit):
    Ist kein weltweiter Zugriff notwendig, empfiehlt sich die Beschränkung auf das Münchner Wissenschaftsnetz.
  • Administrativer SSH-Zugang* (IP-Adresse/n, Subnetz/e):
    IP-Adresse/n, Subnetz/e Ihrer Rechner, von wo aus Sie sich per SSH auf die VM einloggen möchten.
    Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir die Nutzung möglichst weniger Zugangsadressen.
  • Kurzbeschreibung des Dienstes*:
    Eine unverbindliche Dienstbeschreibung fördert den administrativen Überblick.
*) Pflichtfelder

Beantragung einer Windows-VM

  • Projektname*:
    Der Projektname (Projektkennung) ist Teil der Projektdaten, siehe LRZ ID-Portal.
  • Administrative/r Ansprechpartner*
    Vor- und Nachname/n, E-Mail-Adresse/n:
    Der administrative Anprechpartner betreut den geplanten Serverdienst und erhält u.a. VM-Systemmeldungen.
  • 7-stelliges ADS-OrgPräfix (falls bekannt):
    Das ADS-OrgPräfix bezeichnet die jeweilige Institution im Münchner Wissenschaftsnetz.
  • VM-Suffix* (beliebig wählbarer Hostname, max. 7 Zeichen):
    Der VM-Hostname sieht wie folgt aus: '<ADS-OrgPräfix>-<VM-Suffix>.srv.mwn.de'.
  • Betriebssystem: Windows 2012 R2
  • Sprache* (englisch oder deutsch):
  • Anzahl vCPU/s* (1, 2, 3, ..., 8):
  • RAM* (1, 2, 3, ..., 32 GByte):
  • Größe der Systempartition (falls > 100 GByte):
  • Optionale Zusatzpartition/en – Größe (in GByte):
  • Netzanbindung* (MWN- oder weltweit):
    Ist kein weltweiter Zugriff notwendig, empfiehlt sich die Beschränkung auf das Münchner Wissenschaftsnetz.
  • Optionale Administratoren-Gruppe
    (TUMonline oder aus LRZ-Benutzerverwaltung):
  • Kurzbeschreibung des Dienstes*:
    Eine unverbindliche Dienstbeschreibung fördert den administrativen Überblick.
  • Wird eine Datenbank MSSQL-DB oder Oracle-DB installiert?* (ja/nein):
*) Pflichtfelder

VM-Änderung/Löschung

Eine Änderung der VM-Ressourcen, d.h. Anzahl an vCPUs, RAM und/oder Partitionsgrößen, ist an jedem Werktag möglich. Dies gilt ebenso für die Löschung von VMs. Verwenden Sie hierzu bitte die im o.g. Abschnitt "VM-Bestellung" beschriebenen Wege.

Weitere Informationen stehen Ihnen, wie oben bemerkt, in der Beantwortung von FAQs zur Verfügung.