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Energieeffiziente Anwendungsprogramme

Die bislang immer noch gültige Rechenleistungsverdoppelung von HPC-Systemen im Zeitraum von 18 Monaten (Moorsches Gesetz) erfordert auf Anwendungsseite eine drastische Erhöhung des Parallelisierungsgrades sowie den effizienten Umgang mit hierarchischen Speichertechnologien (z.B. Prozessorregister, L1-, L2- und L3-Caches sowie Haupt- und Hintergrundspeicher). Vermehrt werden in modernen Hochleistungsrechnern auch Beschleunigertechnologien wie beispielsweise Grafikprozessoren und Intels Many-Core-Architektur Xeon Phi eingesetzt, um eine besonders hohe Spitzenrechenleistung zu erreichen. Diese zunehmende Komplexität aktueller HPC-Architekturen erfordert auf Anwendungsseite häufig einen hohen Portierungsaufwand, damit Anwendungen mit hoher Effizienz auf diesen Systemen ausgeführt werden können.

In enger Zusammenarbeit mit dem 'Munich Centre of Advanced Computing' (http://www.mac.tum.de/wiki/index.php/Main_Page) entwickeln Mitarbeiter des LRZ Tools zum automatischen Profiling von Anwendungsleistung und Anwendungseffizienz. In sogenannten LRZ-Anwendungslaboren werden ausgewählte Anwendungen aus den Bereichen Astro- und Geophysik sowie Lebenswissenschaften auf neue HPC-Systemarchitekturen portiert und optimiert.