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Software und Anwendungsentwicklung

Im Allgemeinen gibt es viele Möglichkeiten für die Entwicklung von VR- oder Visualisierungsanwendungen. Am einfachsten ist es, vorhandene Visualisierungswerkzeuge oder entsprechende Viewer zu nutzen. Diese bieten oft schon ein grundlegendes Repertoire an Interaktionsmöglichkeiten. Weitergehende Ansätze erfordern meist die Eigenentwicklung einer VR- oder Visualisierungsanwendung.

Erstellung und Vorverarbeitung von Datensätzen

Oft müssen Daten zur Darstellung aufbereitet oder eine virtuelle Umgebungen modelliert werden. Dafür werden sowohl freie, als auch kommerzielle Modellierungswerkzeuge und Konvertierungsprogramme an, die auf 3D-Modelle spezialisiert sind eingesetzt.

Verfügbare Software: 3ds Max, Blender, SAP Visual Enterprise Author, Meshlab, GeoMagic

Darstellung und Manipulation von Datensätzen

Es gibt eine große Anzahl von Paketen, welche Daten immersiv und stereoskopisch darstellen können. Je nach Fachgebiet, der Art der Daten und der Art des Darstellungsverfahrens wird eine Auswahl an Softwarepaketen eingesetzt.

Verfügbare Software: Amira, Covise, RTT Deltagen, Drishti, VMD, Visit

Eigene Anwendungsentwicklung

VR-Anwendungen von Grund auf neu zu entwickeln ist eine Herausforderung, daher sind gängige VR-Bibliotheken, die den Programmieraufwand gering halten, vorinstalliert.
Um Geräte an die VR- und Visualisierungsinstallationen anzuschließen sowie für die Positionsverfolgung verwenden wir VRPN und trackD.
Die eigentliche Anwendungsentwicklung verwendet auf einer systemnahen Ebene OpenGL-basierte Szenegraphen wie OpenSG oder OpenSceneGraph, oder auf einer höheren Ebene Bibliotheken wie inVRs oder VRJuggler, die diese Szenegraphen zwar auch einsetzen aber zusätzliche Interaktionsmöglichkeiten und eine Abstraktion der Mehrflächen-Projektion anbieten

Verfügbare Software: trackD, VRPN, DirectX, OpenGL, Equalizer, OpenSG, OpenSceneGraph, inVRs, VRJuggler