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LINUX Cluster Project

Baudynamische Berechnungen


Institution

  • Name: Lehrstuhl für Baumechanik
  • Address: Arcisstraße 21, 80333 München
  • Project Proposal Date: 2017-06-30 09:53:55

Abstract:

Im AiF/DFG Gemeinschaftsvorhaben „Vibroakustik“ wurden die Untersuchungen der Bauteilstöße anhand von exemplarischen Messungen kalibriert, um für die folgenden numerischen Experimente ein Referenzsystem zu erhalten. Anhand dieser können Parameterstudien zur Eingrenzung der unten angegebenen Fragen 1 bis 4 erstellt werden. Ausgehend von einem kalibrierten Modell werden parametrisierte Modelle für verschiedene Stoßtypen erstellt. Die parametrische Modellierung ermöglicht das Variieren von Geometrie und Material und die Durchführung systematischer Studien zum Einfluss der bestimmenden Parameter. Die Parameterstudien werden auf der Grundlage dimensionsloser Größen durchgeführt, indem die Geometriedaten auf charakteristische Wellenlängen skaliert werden. Die in der SEA üblicherweise verwendeten Kenngrößen (u.a. modale Dichte) korrelieren unmittelbar mit diesen dimensionslosen Größen und werden durch spezifische Parameter ergänzt. Insbesondere interessiert die Frage, inwieweit für ein Bauwerksinformationsmodell (Building-Information-Model, BIM) die Körperschallübertragung an Übergängen zwischen Wand und Decke unabhängig von der Geometrie der angrenzenden Bauteile über Kopp-lungsverlustfaktoren/Stoßstellendämm-Maße charakterisiert werden kann. Im Einzelnen wird geklärt: 1. In welchen Parametergrenzen kann eine geometrieunabhängige, lediglich von dimensionslosen Größen abhängige, EIC-Matrix erstellt werden? 2. Wie können die Grenzen der Energieflussanalyse und des SEA-Bereichs in Abhängigkeit der Parameterkombinationen sinnvoll beschrieben werden? 3. In welchen Bereichen sind die Kopplungsverlustfaktoren/Stoßstellendämm-Maße zwingend über eine Finite Elemente Analyse bzw. ein Experiment zu bestimmen? 4. Die standardisiert in den SEA-Programmen eingesetzten Kopplungsverlustfaktoren beziehen sich auf unendlich ausgedehnte Strukturen unter Annahme unkorrelierter Wellen. In welchem Frequenzbereich und unter welchen Randbedingungen können diese geometrieunabhängigen Kopplungsverlustfaktoren verwendet werden? Ergebnis dieser Untersuchung ist ein hybrides Konzept für die Modellierung des vibroakustischen Verhaltens von Gebäudestrukturen mit abgegrenzten Frequenzbe-reichen.