Bericht 2004
Gliederung:
I. Veranstaltungen
1. Vortragsreihe "Anwaltliche Berufsfelder"
2. Aktuelle Probleme des Strafrechts und
Strafverfahrenrechts in der Anwaltspraxis
3. Der Jurist und die EDV
4. Die entscheidenden Regeln für Aufstieg
und Karriere als Rechtsanwalt
5. Typische Anwaltsfehler auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts
6. Rhetorik und Kommunikation für Juristen
7. Souveränität und persönliche Ausstrahlung
8. Anwaltsmonat für Rechtsreferendare
9. Wettbewerb der Gesellschaftsrechte:
Auslandsgesellschaften im deutschen Recht
10. Grundlagenseminar Vertragsgestaltung
11. Rhetorik II ─ Aufbauseminar
12. Der Vergleich in der anwaltlichen Praxis
13: Was ist eigentlich emotionale Intelligenz?
14. Workshop: Einführung in die Wirtschaftsmediation
15. Einführung in das amerikanische Recht und
die englische Rechtssprache
16. Workshop zum Zeitmanagement
17. Rhetorik und Kommunikation für Juristen:
Fragen und Vernehmen
18. Rhetorik und Kommunikation für Juristen:
Überzeugen und Argumentieren
19. Rhetorik und Kommunikation für Juristen:
Das Beratungsgespräch
20. Modernes Kanzleimanagement ─ Kanzlei der ZukunftII. Aufstellung der Rechtsanwälte und Professoren, die an den Vorträgen und Veranstaltungen des Instituts mitgewirkt haben
I. Veranstaltungen
1. Vortragsreihe "Anwaltliche Berufsfelder"
Wie auch im Jahr 2003 wurde die Ringvorlesung "Anwaltliche Berufsfelder" ebenfalls im Jahr 2004 durchgeführt. Um den Studenten einen Eindruck davon zu vermitteln, wie ihr Beruf später mit all seinen praktischen Aspekten sich gestalten wird, wurden namhafte Rechtsanwälte eingeladen, die aus ihrer täglichen Praxis berichten. Zum Teil entwickelte sich die Veranstaltung auch als Plattform für bessere Kontakte zwischen älteren Kollegen und jüngeren Juristen. Je nach Breitenwirkung und Modewert der einzelnen Themen nahmen zwischen 15 und 40 Zuhörer an der Vortragsreihe teil. Der Anteil der Studenten in den Vorlesungen blieb wie auch im Jahr 2003 im Berichtszeitraum auf konstanten 50 Prozent, was einerseits auf das weiter ansteigende Interesse am Anwaltsberuf, andererseits auf den Umstand zurückzuführen ist, dass mit freundlicher Unterstützung der Universitätsverwaltung wiederum jeder Jurastudent der LMU München per Email auf die Vortragsreihe des Instituts hingewiesen wurde und ebenso im jeweils aktuellen Vorlesungsverzeichnis veröffentlicht wurde. Des Weiteren fand die Vortragsreihe wie auch im vergangenen Jahr Einzug in das "Kommentierte Vorlesungsverzeichnis" der Fachschaft der juristischen Fakultät.
Die einzelnen Themen für das Wintersemester 2003/2004 lauteten:
07.11.2003: RA Dr. Jobst Wellensiek, Heidelberg,
"Insolvenzrecht ─ Der Anwalt als Insolvenzverwalter"
13.11.2003: RA Dr. Matthias Heisse, München, "Mergers & Acquisitions ─ Unternehmenszusammenschluss, Unternehmenskauf und -verkauf aus anwaltlicher Sicht"
20.11.2003: RA Dr. Klaus Bauer, München, "Fachanwalt für Steuerrecht"
27.11.2003: RA Andreas Meisterernst, München, "Öffentliches Recht abseits der ausgetretenen Pfade"
04.12.2003: RA Helmut Plote, München, "Der Rechtsanwalt in Zusammenarbeit mit der Rechtsschutzversicherung"
15.01.2004: RA Dr. Robert Jofer, München, "Strafverteidigung in der Praxis"
22.01.2004: RA Prof. Dr. Reinhard Ingerl, München,
"Gewerblicher Rechtsschutz"
29.01.2004: RA Markus Schließ, Stuttgart:
"Internetrecht in der Anwaltspraxis"
05.02.2004: RA Dr. Fritz Kempter, München, "Aus dem Alltag eines Fachanwalts für Arbeitsrecht"Die einzelnen Themen für das Sommersemester 2004 lauteten:
22.04.2004: RA Sieghart Ott, München, "Zivilrechtliche Vertragsgestaltung"
29.04.2004: RA Rudolf Häusler, München, "Öffentliches Recht ─
am Beispiel des Fußballstadions in Fröttmaning"
06.05.2004: RA'in Dr. Doris Kloster-Harz, München:
"Familienrecht - Scheidungsrecht"
13.05.2004: RA Michael Dudek, München:
"Aufbau einer Kanzlei"
27.05.2004: RA Stefan Söder, LL.M. (New York), München:
"Presse- und Medienrecht"
17.06.2004: RA Dr. Robert Jofer, München:
"Strafverteidigung in der Praxis"
24.06.2004: RA Dr. Christian Duve, Frankfurt a. M.:
"Die Rolle des Wirtschaftsanwalts in komplexen Streitigkeiten ─ Prozessführung, Schiedsgerichtsbarkeit und Mediation"
01.07.2004: RA Dr. Sebastian Weber, München, "Commercial Banking"
08.07.2004: RA Prof. Dr. Arndt Raupach, München, "Der Wettbewerb auf dem Beratungsmarkt ─ Lohnt es sich, Rechtsanwalt zu werden, wenn ja, welcher Kanzleityp ist der Richtige für mich?"
Die einzelnen Themen für das Wintersemester 2004/2005 lauteten:
28.10.2004: RA Dr. Matthias Heisse, München:
"Mergers & Acquisitions ─ Unternehmenszusammenschluss, Unternehmenskauf und -verkauf aus anwaltlicher Sicht"
11.11.2004: RA Markus Schließ, Stuttgart:
"Internetrecht in der anwaltlichen Praxis"
25.11.2004: RA Dr. Robert Jofer, München:
"Strafverteidigung in der Praxis"
09.12.2004: RA Dr. Meiko Zeppenfeld, München, "Die Tätigkeit eines Wirtschaftsanwalts am Beispiel eines Unternehmenskaufs"
2. Aktuelle Probleme des Strafrechts und Strafverfahrensrechts in der AnwaltspraxisDas zwischenzeitlich in fünfzehnter Auflage stattfindende Diskussionsforum "Aktuelle Probleme des Straf- und Strafprozessrechts in der Anwaltspraxis" umfasste im Jahr 2007 sieben Veranstaltungen:
1. Die Europäisierung des Strafprozesses ─
Auswirkungen der EU-Verfassungen
2. Der junge Strafverteidiger II
3. Die Durchsetzung der Verfahrensrechte des Angeklagten in der Hauptverhandlung
4. Opferschutz - ein neues Ziel des Strafprozesses. Das OpferrechtsreformG der Bundesregierung und andere Opferschutzregelungen der StPO
5. Wird der Deal im Strafprozess salonfähig? Konsequenzen aus BGHSt 43, 195 und dem neuesten Reformvorschlag der Bundesregierung zur StPO
6. Der junge Strafverteidiger III ─ Das Agieren des Verteidigers im Vorverfahren, insbesondere in U-Haftsachen
7. Was ist und wie entstehen Sexualdelikte ─ Möglichkeiten der TherapieSowohl bei den Themen von besonderer Aktualität, bei praktischen, den täglichen Kanzleibetrieb und dessen Organisation betreffenden Vorträgen, konnte gegenüber den Vorjahren eine Steigerung der Teilnehmerresonanz festgestellt werden. Dies dürfte zum einen an der zwischenzeitlich eingetretenen Etablierung der Diskussionsreihe zum anderen an ihrer zunehmend dialektischen Ausgestaltung in Form mehrerer Referenten aus unterschiedlichen Lagern – zumeist der Justiz und der Strafverteidigung – liegen.
Im Durchschnitt waren pro Veranstaltung 25 bis 35 Zuhörer anwesend.
Seit dem Jahre 2002 gilt der Besuch der einzelnen Veranstaltungen als Fortbildung im Sinne von § 15 Fachanwaltsordnung. Entsprechende Teilnahmebestätigungen werden auf Antrag durch Herrn RA Andreas Homuth ausgestellt.
3. Der Jurist und die EDV
Mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Canaris, Herrn Thomas Riehm und erstmalig unterstützt durch Frau RA'in Kirstin Schulz (Legal Services, Siemens AG), welche bei der Entwicklung von entsprechender Software bereits eng mit dem Beck-Verlag zusammenarbeiten und daher über besonders viel Hintergrundwissen verfügten, wurde sowohl im Wintersemester 2003/2004 (13.01.2004) als auch im Wintersemester 2004/2005 (18.01.2005) die Veranstaltung "Der Jurist und die EDV" durchgeführt. Herr Riehm und Frau RA'in Schulz führten sowohl die praktischen Nutzungsmöglichkeiten der EDV für Anwälte als auch für Studenten vor. Im Mittelpunkt standen dabei die Schulung im Umgang mit juristischen Datenbanken und die juristische Recherche im Allgemeinen. Da im Wintersemester 2001/2002 eine Gebühr von € 25 für Rechtsanwälte eingeführt wurde (für Studenten und Referendare ist die Veranstaltung nach wie vor kostenfrei), nahm die Zahl der Rechtsanwälte etwas ab. Von Studenten und Referendaren wird das Angebot dagegen sehr gut angenommen. Pro Veranstaltung nahmen ca. 25 Personen teil.
4. Die entscheidenden Regeln für Aufstieg und Karriere als Rechtsanwalt
Wegen des Erfolges der Rhetorikseminare bot das Institut in Zusammenarbeit mit COM International am 21.01.2004 eine weitere Veranstaltung mit dem Thema "Die entscheidenden Regeln für Aufstieg und Karriere als Rechtsanwalt" an. Der Vortrag deckte den Beginn einer Reihe mit anwaltsspezifischen Themen ab (weitere Themen: "Wie fessle und überzeuge ich den Mandanten?" Unterschiedliches Bewusstsein und unterschiedliche Wahrnehmung bei überfachlichem Können") und enthielt hierfür die Kerngedanken aus mehrtägigen Seminaren zum Selbstmanagement, Rhetorik sowie zum eigenen Selbstbild als eine Basis der strategischen Ausrichtung.
Es waren insgesamt 13 Teilnehmer anwesend, davon 2 Rechtsanwälte.
5. Typische Anwaltsfehler auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts
Die positive Resonanz der Veranstaltung "Typische Anwaltsfehler auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts" von Prof. Dr. Robert Schweizer ist ungebrochen und wurde sowohl im Wintersemester 2003/2004 (24.01.2004) erstmalig in Zusammenarbeit mit Herrn RA Stefan Söder als auch im Wintersemester 2004/2005 (15.01.2005) wiederholt. Die Konzentration auf außerforensische Fehler, d. h. insbesondere Fehler gegenüber dem Mandanten im Rahmen der laufenden Zusammenarbeit, setzte einen sehr interessanten alternativen Schwerpunkt im Vergleich zu Veranstaltungen über prozessuale Fehler, die zu einer Haftung des Rechtsanwalts führen. Herr Prof. Dr. Schweizer referierte über die kleinen Sorgfaltslosigkeiten, Missverständnisse und Missgriffe, die einem Rechtsanwalt unterlaufen können. Dazu gab er zahlreiche Tipps, wie man die Dienstleistung für den Mandanten qualitativ hochwertig gestalten kann und vernachlässigte auch nicht die psychologischen und menschlichen Aspekte eines Mandatsverhältnisses. Die Teilnehmerzahl war bei der ersten Veranstaltung auf 22 Personen begrenzt. Wegen der sehr großen Nachfrage wurde die zweite Veranstaltung in einen Hörsaal der Ludwig-Maximilians-Universität verlegt. 2/3 der Teilnehmer waren Rechtsanwälte, 1/3 Studenten und Referendare.
6. Rhetorik und Kommunikation für Juristen
Um die Studenten auch sprachlich auf die spätere anwaltliche Tätigkeit vorzubereiten, wurde in Zusammenarbeit mit COM International wie auch schon im Jahr zuvor ein Seminar mit dem Thema "Rhetorik und Kommunikation für Juristen" angeboten. An zwei aufeinander folgenden Samstagen hatten die Teilnehmer des Kurses mit Rollenübungen und Videoauswertung die Möglichkeit, ihr sprachliches Ausdrucksvermögen zu analysieren und zu vergrößern. Sämtliche Veranstaltungen wurden von Herrn RA Markert bzw. dem Inhaber vom COM International, Herrn Oskar Miller, durchgeführt.
Der Veranstaltung wurde sowohl im Wintersemester 2003/2004 (31.01.05. und 14.02.2004) als auch im Sommersemester 2004 (12.06. und 19.06.2004) abgehalten. Obwohl die Kursgebühr € 130 betrug, fand die Veranstaltung im Wintersemester 2003/2004 und im Sommersemester 2004 bei den Teilnehmern ein äußerst positives Echo. Studenten nahmen das Angebot im Sommersemester zu ca. 60 Prozent wahr, der Rest setzte sich aus Rechtsreferendaren und Junganwälten zusammen.
7. Souveränität und persönliche Ausstrahlung
Erstmalig wurde im Institut am 04.02.2004 die Veranstaltung "Souveränität und persönliche Ausstrahlung" von Frau Beate Neun abgehalten. Zwei weitere Veranstaltungen folgten am 25.05.2004 und am 14.12.2004. Der vierstündige Vortrag behandelte insbesondere die Aspekte Körpersprache, Gestik, Mimik, Stimme und Habitus und stellte somit eine sinnvolle Ergänzung des Rhetorikseminars dar. Die beiden ersten Veranstaltungen waren mit 20 Personen voll besetzt. Bei der dritten Veranstaltung fanden sich insgesamt 12 Studenten ein.
8. Anwaltsmonat für Rechtsreferendare
Vom 01. bis zum 26.03.2004 (Anwaltskurs 2004/I) fand der "Anwaltsmonat für Rechtsreferendare" statt. Mitveranstalter dieser Veranstaltung unter dem Titel "Der Anwalt in der Praxis" waren die Rechtsanwaltskammer für den Oberlandesgerichtsbezirk München, das Bayerische Staatsministerium der Justiz, die Referendargeschäftsstelle des Oberlandesgerichts München und der Verein der Rechtsreferendare in Bayern.
Für den Anwaltsmonat des Instituts im März 2004 meldeten sich 24 Teilnehmer an. Der Kurs wurde in den Räumen der Ludwig-Maximilians-Universität durchgeführt.
Der Anwaltsmonat war ein großer Erfolg. Die Teilnehmer zogen ausnahmslos ein positives Gesamtfazit und bewerteten den Kurs als sehr sinnvolle Einrichtung in ihrer Referendarsausbildung. Der Feed-Back-Bogen wurde auf Grund des positiven Echos der Referendare beibehalten. Die Ergebnisse dieser zeitaufwendigen Auswertung wurden den Referenten als Anhaltspunkt für ihre künftigen Vorträge sowie als Entscheidungshilfe für die Weiterverpflichtung der Referenten verwendet.
Wegen der Novellierung der bayerischen JAPO fand der Anwaltskurs in der derzeitigen Form im März 2004 zum letzten Mal statt. Nach § 49 I Nr. 3 der neuen JAPO haben die bayerischen Referendare im Jahr 2004 erstmalig die Gelegenheit, das Pflichtwahlpraktikum "Anwaltschaft" zu belegen. Im Rahmen dieses Pflichtwahlpraktikums werden dann auch Teile des Anwaltskurses eingebaut werden. Zumindest der erste Anwaltskurs im Pflichtwahlpraktikum wird von der Rechtsanwaltskammer für den Oberlandesgerichtsbezirk München organisiert. Für die Fortsetzungsveranstaltungen ist ein Engagement des Instituts noch offen.
9. Wettbewerb der Gesellschaftsrechte: Auslandsgesellschaften im deutschen Recht
Das Tagesseminar von Prof. Dr. Eidenmüller in der Clubetage des Künstlerhauses München mit dem Thema "Wettbewerb der Gesellschaftsrechte: Auslandsgesellschaften im deutschen Recht" fand am 05.03.2004 statt. In dem Seminar hat Prof. Dr. Eidenmüller zusammen mit 3 weiteren Referenten folgende Themen besprochen:
Auslandsgesellschaften in Deutschland – Europa- und
internationalprivat-rechtliche Grundlagen (Prof. Dr. Horst Eidenmüller,
LL.M.)
Gläubigerschutz und Schutz vor Missbrauch bei Auslandsgesellschaften
(Dr. Gebhard Rehm, LL.M.)
Firma, Registerrecht und Mitbestimmung bei Auslandsgesellschaften
(Dr. Markus Rehberg, LL.M.)
Auslandsgesellschaften im deutschen Steuerrecht
(Dr. Andreas Engert, LL.M.)An dem Seminar nahmen insgesamt 25 Rechtsanwälte teil.
11. Rhetorik II ─ Aufbauseminar
Als Fortsetzungsveranstaltung zum Seminar "Rhetorik und Kommunikation für Juristen" unter Punkt 6 in Zusammenarbeit mit COM International mit dem Referenten RA Mathias H. Markert war die Veranstaltung "Rhetorik II ─ Aufbauseminar" gedacht. Leider musste diese Veranstaltung wegen zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt werden.
12. Der Vergleich in der anwaltlichen Praxis
Die Veranstaltung "Der Vergleich in der anwaltlichen Praxis ─ Haftungsgefahr für den Anwalt unter besonderer Berücksichtigung des Famileinrechts" mit der Referentin RA'in Dr. Brigitte Borgmann war für den 25. Juni 2004 angesetzt. Die Veranstaltung musste ebenfalls wegen zu geringer Teilnehmerzahl ausfallen.
13. Was ist eigentlich emotionale Intelligenz? Braucht der Rechtsanwalt so etwas? und die Stunde der Mutigen
Als Fortsetzung der Reihe mit anwaltsspezifischen Themen bot das Institut in Zusammenarbeit mit COM International am 7. Juli 2004 eine weitere 2-stündige Veranstaltung an. Zweck des Seminars sollte sein, die kommunikations-psychologische und rhetorische Kompetenz zu vertiefen. Das Thema unter Punkt 6 wurde in diesem Seminar weiterentwickelt.
Die Teilnehmerzahl setzte sich aus 5 Studenten und 2 Referendaren zusammen.
14. Workshop: Einführung in die Wirtschaftsmediation
Am 23.10.2004 führten der Wirtschaftsmediator (CVM) Herr Arndt Franke in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsmediator (IHK) Herrn RA Dr. Eduard Späth den Workshop "Einführung in die Wirtschaftsmediation" durch. Im Vordergrund des Workshops standen die theoretische und praktische (durch Rollenspiele) Vermittlung der Fragen: "Was ist Mediation?" "Wie funktioniert Mediation?" und "Wie wird Mediation praktisch angewendet"? Allen Teilnehmern wurden nach Abschluss des Workshops Teilnehmerzertifikate ausgehändigt.
Die Veranstaltung fand bei den Studenten und Referendaren sehr großen Anklang und war bis auf den letzten Platz voll (20) besetzt. Eine Reihe von Bewerbern musste aus Platzmangel abgewiesen werden. Wegen der großen Nachfrage wird diese Veranstaltung im Sommersemester 2005 wiederholt.
15. Einführung in das amerikanische Recht und die englische Rechtssprache
Als gute Ergänzung zum Veranstaltungsprogramm des Instituts hat sich die Lehrveranstaltung "Einführung in das amerikanische Recht und die englische Rechtssprache" mit dem Referenten Herrn Dr. Wolfgang Fritzemeyer, LL.M. (Kanzlei Baker & McKenzie LLP) bewährt. Schwerpunktlegung der Lehrveranstaltung waren Übungen der englischen Rechtssprache am Fall und Vertrag hinsichtlich Rechtsquellen, verfassungsrechtliche Grundlagen sowie Einführung in ausgewählte Rechtsgebiete, insbesondere auf dem Gebiet des Zivil- und Wirtschaftsrechts.
Die Lehrveranstaltung wurde 14-tägig über das ganze Wintersemester 2004/2005 angeboten. Von Studenten wurde die Veranstaltung mit großem Interesse wahrgenommen. Es nahmen durchschnittlich 25 Teilnehmer pro Veranstaltung teil. Die letzte Veranstaltung fand in den Räumen der Kanzlei Baker & McKenzie bei Kaffee und Kuchen statt.
16. Workshop zum Zeitmanagement
Am 16. November 2004 bot Frau RA'in Ulrike Gantert (Philips GmbH, European Contracts & Legal; Rechtsanwälte & Steuerberater Geißler & Kollegen, Markt Schwaben) einen Workshop zum Zeitmanagement an.
Die Schwerpunkte des Workshops konzentrierten sich zunächst auf allgemeinen Tipps und Anregungen zum effizienten Zeitmanagement sowie in Beantwortung der Fragen: Welcher Zeit-Typ sind Sie, wie können Sie Ihre Ziele erreichen, wie definieren Sie Ihre Ziele und wie planen Sie deren Umsetzung sinnvoll? Im Anschluss daran gab Frau Gantert Tipps zum Zeitmanagement im Beruf durch effiziente Aktenarbeit, effizient Telefonieren, Führen von Besprechungen sowie bessere Büroorganisation und Delegieren von Aufgaben. Zum Abschluss des Workshops erläuterte Frau Gantert Sinn und Nutzen erfolgreichen Zeitmanagements.
Der Workshop wurde größtenteils von Studenten mit einer Teilnehmerzahl von 13 wahrgenommen.
17. Rhetorik und Kommunikation für Juristen: Fragen und Vernehmen
Zur Akquirierung eines breiteren Teilnehmerkreises wurde die Veranstaltung unter Punkt 6 gesplittet und kostengünstiger in Zusammenarbeit mit COM International angeboten. Herr RA Mathias Markert stellte sich erneut für den Workshop "Fragen und Vernehmen" am 17.11.2004 ganztägig als Referent zur Verfügung. Themenschwerpunkte waren Klären von Sachverhalten, Deblockierung von Zeugen, ergebnisorientiertes Fragen, Fragearten und -funktionen, Erinnerungsleistung fördern, Zuhören und verwertbar Zusammenfassen und gedächtnispsychologisches Befragen. Dieser Workshop sprach in erster Linie Studenten an.
Da dieser Workshop wegen Krankheit verschoben werden musste, fanden sich nur 5 Studenten zum zweiten Termin ein.
18. Rhetorik und Kommunikation für Juristen: Überzeugen und Argumentieren
Der zweite Workshop in Zusammenarbeit mit COM International sprach vorwiegend Referendare an. Diesen Workshop leitete der Geschäftsführer der COM International, Herr Oskar A. Miller, am 19.11.2004 ganztägig. Die Schwerpunktsetzung lag bei diesem Workshop auf: Logik & Plausibilität, Argumentationsstrukturen, Strategie & Taktik in der Argumentation, Aufbau von Argumenten, Sprachliche Gestaltung, Sicherer Vortrag von Argumenten sowie Schlagfertigkeit & Reaktionstraining.
Dieser Workshop wurde mit großem Interesse wahrgenommen. Es waren insgesamt 13 Teilnehmer anwesend. Zu 80% waren dies ebenfalls Studenten.
19. Rhetorik und Kommunikation für Juristen: Das Beratungsgespräch
Abgerundet wurden die Rhetorikveranstaltungen zusammen mit COM International durch den Workshop: "Das Beratungsgespräch" am 3.1.2004. RA Mathias H. Markert referierte über Inhalte, Aufbau, Logik, Verständlichkeit eines Beratungsgesprächs. Beleuchtete authentisches Verhalten und den Umgang mit Widerständen sowie spezifizierte sich auf den Beratungsprozess als Projekt und dessen Phasen und professionelle Kommunikation während des Beratungsprozesses. Abschließend gab Herr Markert Tipps zum Ausbau individueller Gesprächsstärken.
Anwesend waren insgesamt 1 Teilnehmer (darunter vorwiegend Studenten).
20. Modernes Kanzleimanagement – Kanzlei der Zukunft
Am 23.11.2004 hielt QMB/TÜV Kauffrau Gisela Brück einen Vortrag zum Thema "Modernes Kanzleimanagement". Frau Brück referierte über die Geschäftsprozesse in der Anwaltskanzlei, analysierte den Anwaltsmarkt mit Hilfe der Kreditvergabelinie der Banken und gab den Teilnehmern Hinweise zur Errechnung des Stundenhonorars sowie zur Kostensenkung. Besonders nützlich empfanden die Teilnehmer die von Frau Brück sehr anschaulich dargestellten Grundsätze zur richtigen Arbeitsweise als Rechtsanwalt.
Die Teilnehmerzahl beschränkte sich auf 4 Teilnehmer (2 Studenten und 2 Rechtsanwälte).
II. Aufstellung der Rechtsanwälte und Professoren, die an den Vorträgen und Veranstaltungen des Instituts mitgewirkt haben
Bauer, Dr., Klaus
Bendler, Dr., Wolfgang
Bischoff, Stefan
Borgmann, Dr., Brigitte
Brück, Gisela
Dendorfer, Prof. Dr., Renate
Dudek, Volker-Michael
Duve, Dr., Christian
Eidenmüller, Prof. Dr., Horst LL.M. (Cambridge)
Engert, Dr., Andreas
Ernst, Dr., Jürgen Friedrich
Franke, Arndt
Fritzemeyer, Dr. Wolfgang, LL.M.
Gantert, Ulrike
Grötsch, Andreas
Groß, Dr. Ingrid
Hass, Dr., Detlef
Häusler, Rudolf
Heisse, Dr., Matthias
Hofmann, Michael A.
Hüßtege, Dr., Reiner
Ingerl, Prof. Dr., Reinhard
Jofer, Dr., Robert
Kempter, Dr., Fritz
Kloster-Harz, Dr., Doris
Lehmbruck, Uwe
Lindenberg-Lange, Irina
Máriássy, Andreas von
Markert, Matthias H.
Meisterernst, Andreas
Miller, A. Oskar
Neubert, Prof. Dr., Wolfgang
Neun, Beate
Ott, Sieghart
Pfister, Thomas
Plote, Helmut
Ponschab, Dr., Reiner
Raupach, Prof. Dr., Arndt
Rehberg, Dr., Markus
Rehm, Dr., Gebhard
Rieger, Dr., Norbert
Riehm, Thomas
Rohleder, Cornelia
Schließ, Markus
Schulz, Kirstin
Schünemann, Prof. Dr., Bernd
Schweizer, Prof. Dr., Robert
Schlosser, Prof. Dr., Peter
Seybold, Dr., Eberhard
Söder, Stefan LL.M., New York
Uher, Jochen
Wagler, Dr., Kai
Weiler, Eva
Wellensiek, Dr., Jobst
Zanker, Dr. JosefProf. Dr. Horst Eidenmüller RA Dr. Jürgen F. Ernst
(geschäftsführender Direktor) (1. Vorsitzender)