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| Das German Model United Nations |
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Das German Model United Nations (GerMUN) ist eine UN-Simulation, an der jährlich rund 100 Studenten
von verschiedenen deutschen Unis teilnehmen. Die Konferenz stellt hohe Ansprüche an die
Teilnehmer - vor allem hinsichtlich der inhaltlichen Vorbereitung auf die Themen und die zu
vertretenden Länder. Sie dient auch der Vorbereitung auf die kurz darauf stattfindende
NMUN-Konferenz
in New York; nicht zuletzt deswegen wird auch GerMUN komplett in Englisch abgehalten. Bei der
Simulation wurden in disem Jahr drei Committees simuliert: die Generalversammlung der Vereinten Nationen,
der Wirtschafts- und Sozialrat, der Sicherheitsrat und zum ersten Mal die
Afrikanische Union. Formelle Reden und informelle Verhandlungen Die letzte GerMUN-Konferenz fand vom 27.Februar bis 1.März 2004 in der "Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte" in Weimar statt. Vier Tage lang verhandelten die Delegierten hart und stets bis spät in die Nacht. In den Committees standen jeweils drei Themen auf der vorläufigen Tagesordnung. Basierend auf einer umfangreichen Vorbereitung sollen die Delegierten die Interessen ihres Landes möglichst realitätsnah vertreten und am Schluss gemeinsam über selbst verfasste Resolutionen abstimmen. Die Delegierten verhandeln gemäß den rules of procedure, wie sie auch in den Vereinten Nationen gelten. Dabei gibt es im Wesentlichen zwei verschiedene Verhandlungsarten: die "formal session", in denen die Delegierten in Standpunkt in förmlichen Reden vortragen, und die "informal session" oder "caucus", bei dem es darauf ankommt, andere Delegierte von seinem Standpunkt zu überzeugen oder Resolutionen gemeinsam vorzubereiten. An der Organisation für GerMUN 2004 haben auch diesmal wieder Vertreter der NMUN-Gruppen der LMU München, der Magdeburger Uni und zum ersten Mal Vertreter der Universität Erfurt teilgenommen. Einen Erlebnisbericht und Fotos gibt es hier zu bewundern. |
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