| SoSe 2012: Lehrangebote im Studiengang Kunstpädagogik im Bereich Fachdidaktik und Werkanalyse | |
| (Bitte beachten Sie auch die Angebote der Kunstwissenschaft, der Ästhetischen Theorie, der Medienpädagogik etc.) | |
| Fachdidaktisches Seminar zum studienbegleitenden Praktikum Prof. Dr. Johannes Kirschenmann kirschenmann@adbk.mhn.de dienstags, 14.00 – 16.00 Uhr, Beginn: 17. 4. 2012 E O3.23 Seminar, auch Modul B.02.09 Im Seminar stehen Schule und Kunstunterricht auf dem Hintergrund der Erfahrungen aus dem Praktikum auf einem diskursiven Prüfstand. Eigene Unterrichtserprobungen werden gemeinsam vorbereitet und erörtert. Dazu gehören auch eine kritische Sichtung des Lehrplanes, Fragen der Methodik, der Bewertung etc. Geschichte und Aktualität fachdidaktischer Positionen. Prof. Dr. Johannes Kirschenmann kirschenmann@adbk.mhn.de Vorlesung (nicht nur) für Examenskandidaten, auch Modul B.09.09 donnerstags, 9.30 – 11.00Uhr, Beginn: 18. 4. 2012 Raum E O1.23 Die Geschichte der Fachdidaktik reicht zurück bis zu Schillers Briefen zur Ästhetischen Erziehung, über das 19. Jahrhundert zu den dann komplexeren Konzepten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ausführlich werden die gegenwärtigen Konzepte erörtert. Bildanalyse und Bildvermittlung auch Modul B.10.09 Kathrin Herbold/Prof. Dr. Johannes Kirschenmann herbold@adbk.mhn.de ; kirschenmann@adbk.mhn.de mittwochs, 10.00 – 12.00Uhr, Beginn: 17. 4. 2012 Raum E O3.23 Seminar, Übung, auch Modul B.10.09, mit Besuch der Vortragsreihe "Betriebssystem Kunst 2012" (Der Besuch der Vortragsreihe kann nach Absprache auch als Modul B.03.09 gewertet werden; Absprache vorab erforderlich am Dienstag, 2.5. 2012, 13.00Uhr, Raum 03.23) Kunst lässt sich nie "übersetzen", doch es gibt Varianten einer annähernden Interpretation, auch in praktischen und experimentellen Verfahren. Diese werden im Seminar vorgestellt, dann vor Originalen erprobt. Am Ende des Semesters werden aus dem Seminar heraus Führungen zur Jahresausstellung für Kurse und Klassen aus Schulen angeboten. Der Besuch der dOCUMENTA (13) ist optional. Einführung in die Kunstpädagogik auch B.01.09 Kathrin Herbold herbold@adbk.mhn.de dienstags, 16.00 – 18.00 Uhr Beginn: Di. 17.04.2012 dienstags, 16.00 – 18.00 Uhr Proseminar, auch Modul B.01.09 Das Modul richtet sich an die ersten Semester in der Kunstpädagogik und bietet einen Einblick in die historischen, theoretischen und methodischen Grundzüge des Faches. Dazu gehören auch Übungen zur Recherche, in Rhetorik und Präsentation. Ziel ist es, Grundkenntnisse in den Disziplinfeldern der Kunstpädagogik und Grundkenntnisse über die Geschichte der Fachdisziplin zu erlangen und ihren Beitrag zu einer allgemeinen Bildung, jeweils historisch im Kontext zu erkennen. Des Weiteren sollen die jüngeren fachdidaktischen Positionen erörtert werden. MedienKunstGeschichte auch Modul C.01.09 Dr. Michael Grauer Voranmeldung und Anfragen: michael.grauer@li-hamburg.de Termine: Block 1: Freitag 4. Mai 2012 (14-19 Uhr) und Samstag 5. Mai 2012 (10-17 Uhr) Block 2: Freitag 22. Juni 2012 (14-19 Uhr) und Samstag 23. Juni 2012 (10-17 Uhr) Raum E 02.29 (Sitzungssaal Neubau 2. Stock) Der Begriff der Medien bezieht sich scheinbar auf technische Verfahren, wie sie unsere heutige visuelle Kultur bestimmen. Zum Verständnis der modernen Bildwelten sind freilich die historischen Räume interessant, in denen sich die Rhetorik der Bilder entwickelt und reflektiert. Das Seminar rückt Kunstformen in den Mittelpunkt, die innovativ mit ihren Darstellungsmitteln umgehen und die über die spezifischen Bedingungen und Möglichkeiten ihres Medieneinsatzes Rechenschaft ablegen. Mit Kurzlektüren diskutiert es die philosophischen Zuspitzungen der Problemfelder. Der thematische Spannungsbogen führt über die historischen Avantgardebewegungen zur Fotografie und zum Film. In der Kunst nach 1945 werden die Erweiterung der medialen Möglichkeiten und die Überwindung der disziplinären Grenzen beleuchtet. Der optimistischen Idee kommunikativer oder technisch bestimmter Interaktion stehen dabei raffinierte Formen medienkritischer Kunst gegenüber. Die Veranstaltung kombiniert kunsthistorische und medientheoretische Ansätze. Unter didaktischen Gesichtspunkten spielen auch gestalterische Zugänge eine Rolle. Die praktischen Experimente beziehen sich auf "Handy-Film", "Found Footage" und "Mobile Art" mit iPhone oder iPad. Die listige Unterwanderung medialer Strukturen erscheint als Alternative zum Funktionskreis von Technik und Herrschaft. Trickfilm /Filmdidaktik Ulrike Kaiser die.kaiserei@web.de Donnerstag, 16 -18.15 Uhr, Beginn: 19. 4.2012, Medienraum im Neubau Einführung in die Geschichte des Trickfilms: Vorführung verschiedener optischer Geräte wie der Kinora, dem „Lebensrad“ und Zoetrop, Arbeiten von Lotte Reiniger, Fischinger, Richter, Ruttmann, Muybridge und anderen... Sichtung von Trickfilmen und Experimentalfilmen aus dem Super-8, 16 mm-Bereich, der Video- und Computeranimation , sowie Dokumentationen über Videokünstler und deren Filminstallationen. praktische Einführung in die Kameratechnik, Einzelbildschaltung, I-stop-motion; Ton- und Lichttechnik, Übungen zur Technik des Zeichentrickfilms, der Knetanimation und des Puppentrickfilms in Gruppenprojekten; Experimente mit analogen Techniken: Bemalen von Super8 und 16 mm Film Filmschnitt am Apple Computer mit I-Movie und für Könner mit Final Cut Pro. Filmdidaktik: Tipps und Tricks für die Trickfilmarbeit mit Jugendlichen und großen Klassen (Fachdidaktik) Vorstellen entsprechender Filmbeispiele aus dem Unterricht; Vorstellen geeigneter Themen in unterschiedlichen Klassen mit entsprechendem Lehrplanbezug, didaktische Überlegungen zu Arbeitsteilung, Ideenfindung und Drehbuchentwicklung. Ein eigenes kleines Filmprojekt und die regelmäßige Teilnahme sind Voraussetzung für die Vergabe eines Scheines. Mitzubringen sind eine Mini-DV-Casette und Zeichenutensilien Vorkenntnisse im Filmschnitt (I-Movie oder Final Cut Express/Pro) sind erwünscht. Praxisseminar Zeichnen Nina Märkl Anmeldung: nina.maerkl@gmx.de Max. Tn 15 (Studierende der Kunstpädagogik; offen auch für freie Klassen) Raum E.O2.19/ Neubau freitags 12:15 – 15:15, 14-tägig Beginn: Freitag, 27.4. 2012, Zeichnen ist Beobachtung, Denken, Wahrnehmen. Zeichnung erweitert den Blick auf die Gegenstände, indem sie deren innere Strukturen freilegt. Zeichnung schärft die Fähigkeit zur künstlerischen Auseinandersetzung: Sie stellt Formen, Techniken und Strategien zur Verfügung, die das eigene bildnerische Repertoire in einem Prozess des Entdeckens, Erfindens, Formulierens und Experimentierens präzisieren und transformieren. Ziel des Seminars ist es, Grundlagen des Zeichnens, sowie die eigenen zeichnerischen Grenzen und Möglichkeiten auszuloten, zu formulieren und zu erweitern, in diesem Semester steht dabei die Prüfungsvorbereitung im Fokus/ in diesem Semester im Hinblick auf eine gezielte Prüfungsvorbereitung. Die Entwicklung der Kinderzeichnung auch Modul B.03.09 Marielle Seitz, info@seitz-kreativ.de Freitag, 1. Juni 2012, 15.00 – 21.00) Samstag, 2. Juni 2012, 9.30 – 19.00 (beide Termine: Institut für Kreativität und Pädagogik in München Pasing, Rembrandtstr. 4 Montag, 11. Juni 2012, 18.00 – 21.00, E. O2.19 Montag, 18. Juni 2012, 18.00 – 21.00, Auditorium 1.,2. Juni 2012 Seminar, auch Modul Max. 10 Tn Vor allem bei Kindern bis zum 8. Lebensjahr können wir Entwicklungsgesetzmäßigkeiten in den Kinderzeichnungen erkennen. Doch auch ältere Kindern, Jugendliche und sogar bei Erwachsene reagieren auf ein spezifisches Formenrepertoire. In dem Seminar wird diese ‚Internationale Bildsprache des Menschen’ im Hinblick auf die Entwicklungspsychologie des Kindes und der gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen analysiert. Diese theoretischen Aspekte werden mit den methodisch/didaktischen Aspekten in der praktischen Umsetzbarkeit verknüpft. Ziel: Kenntnis über die Bildsprache der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen Themen und Projekte entwickeln Räume für Kinder u. Jugendliche gestalten und damit verbundene Materialangebote Künstlerische Performance auch Modul B.07.09 Dorothea Seror doro@dorotheaseror.de, mobil 01788100335 Beginn: Mi., 18.04.2012 18:00 Uhr Raum: E O2.29 Max: 15 Tn NEUNEUNEUNEUNEUNEUNEUNEUNEUNEU Da im kommenden Wintersemester ein mannigfaltiges Programm in Sachen Performance, performatives Theater und Tanz die Kulturlandschaft Münchens bereichert, ist der Schwerpunkt dieses Seminars im Wintersemester: Performancekunst in Theorie und Anschauung. Im Sommersemester widmen wir uns daher ausschließlich der performativen Praxis. In Übungen und Experimenten nähern wir uns der Selbstwahrnehmung des Künstlers/der Künstlerin als Subjekt, Objekt und Werkzeug seiner Kunst. Aus verschiedenen Ansätzen (Material, Umgebung, Bewegung, Raum, Stimme, Biografie, Komposition etc) entwickeln wir Gruppen- und/oder Soloperformances. Studierende aller Semester, ErasmustudentInnen und GaststudentInnen sind willkommen! Umwelt und Produktgestaltung auch Modul B.06.09 Dr. Severin Zebhauser severin.zebhauser@gmx.de Blöcke 11.5. 14-19 Uhr A O2.29 12.5. 10-17 Uhr A O2.29 20.6. 17-20 Uhr A O2.29 21.6. 17-20 Uhr A O2.29 22.6. 14-19 Uhr A O2.29 Max. 15 Tn Es werden Grundlagen der Designtheorie (Begriff, Bewertungskriterien, Produktsprache, Methodologie) und deren Verwendung in der Schule erarbeitet und vermittelt. Im Rahmen des Kurses wird ein Objekt entworfen und gebaut. Weiterhin sind ein Museums- und ein Ausstellungsbesuch geplant. Werkanalyse – Analyse von Bildern und Plastiken in Münchner Museen auch Modul B.08.09 Beate Lerche-Krueger b.lerche-krueger@gmx.de Beginn: 18.04.12, (Wochentag geändert nach Erstankündigung) dienstags: 18–20 Uhr Alte Pinakothek, Neue Pinakothek Max. 20 Tn Analyse von Werken der Bildenden Kunst; Einzelbetrachtungen und Vergleiche, Einführung in die Bereiche "Analytische Skizzen, Nachzeichnung, erklärende Zeichnung"; Examensvorbereitung. Kunstbetrachtung, -analyse und -interpretation anhand von Einzelwerken, Werkgruppen und Werkvergleichen / auch Modul. B.08.09 Prof. Dr. Andreas Kühne A.Kuehne@lrz.uni-muenchen.de Ort/Treffpunkt: Foyer der Neuen Pinakothek Donnerstags: 10.00 Uhr Beginn: 19.4.201 Gegenstand dieser Lehrveranstaltung sind Werke unterschiedlicher Medien von der klassischen Malerei und Zeichnung über die Plastik bis zur Fotografie und Videokunst. Ikonographische Kenntnisse werden, soweit noch nicht vorhanden, gemeinsam erarbeitet. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung erfolgt eine Einführung in das „analytische Zeichnen“. Psychologie für Kunstpädagogik Carolin Graf (Dipl.-Psych.) carolingraf@hotmail.com Blockseminar Termine für Vorbesprechung und Seminar werden am Beginn des Semesters rechtzeitig durch Aushang angekündigt Max. 30 Tn Das Seminar dient sowohl der theoretischen als auch der praktischen Vorbereitung auf die spätere Lehrtätigkeit. Psychologische Erklärungsansätze und psychologisches Handlungswissen verbessern die Wahrnehmung und das Verständnis sozialer Prozesse und schaffen eine Basis für verantwortungsvolles Lehren und Erziehen. |