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Im Zentrum steht die Frage nach der Bildungsfunktion der Kunstpädagogik und deren unterschiedliche Begründungen zwischen dem Pol einer auf das Subjekt zielenden Bildungsidee und den poststrukturalistischen Subjektkonzepten als dem anderen Pol. Dabei treten die Debatte um Bildungsstandards, grundsätzliche Bildungsziele des Faches, die Rolle der Medien oder tradierte Fachthemen wie Kinder- und Jugendzeichnung auf die Bühne einer lebendigen, anschaulichen und auch kontroversen Auseinandersetzung.
Vorwort
Einleitung
Frank Schulz: Kunst macht Schule!? Bewegungen im Spannungsfeld von
kunstpädagogischer Theorie und Praxis
1. KUNSTPÄDAGOGIK UND ALLGEMEINBILDUNG
Basistext | Clemens Höxter: It’s not the economy, stupid!
1.1. Grundlagen und Bezugsfelder
1.1.1. Johannes Kirschenmann: Wider das Ideal ästhetischer
Autonomie.Zum kunstpädagogischen Bildungsanspruch
1.1.2. Hans Dieter Huber: Das Gedächtnis der Hand
1.1.3. Michael Schacht/Georg Peez: »Wir sind haptisch, emotional
undvisuell-anschaulich orientierte Menschen«. Im Gespräch mit dem
Philosophen Klaus Mainzer über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von
Gehirn und Computer
1.1.4. Alexander Glas: Bild – Wort – Text. Oder das Paradigma
des Pingpong
1.1.5. Barbara Wichelhaus: Kunst und Sprache – Bilder im
Kunstunterricht
1.1.6. Constanze Kirchner: Kinderzeichnung im Wandel
1.1.7. Sara Hornäk: Zur Kunstgeschichte als Bezugsfeld der Kunstpädagogik.Der
Stellenwert der Kunst, ihrer Geschichte und ihrer Theorieinnerhalb
der ästhetischen Bildung
1.1.8. Klaus Sachs-Hombach: Ästhetische Bildung und Visuelle Medien
1.1.9. Iwan Pasuchin: Intermediale künstlerische Bildung
1.2. Reflexion und Kritik
1.2.1. Georg Peez: Gegen Grenzen. Bilder von Grenzen,
Grenzerkundungen und Grenzüberwindungen in unterschiedlichen
Verwendungskontexten
1.2.2. Klaus-Ove Kahrmann: KLEINE ÄFFCHEN. Hartmut von Hentig, die
Bielefelder Laborschule, PISA und die Misere der ästhetischen
Erziehung
1.2.3. Karl-Josef Pazzini: Medien, Väter, Lehrer – Vom
Verschwinden und der Rücksicht auf Darstellbarkeit. Eine Skizze
1.2.4. Wolfgang Zacharias: Kunst- und kulturpädagogische
Pluralisierungstendenzen. Kulturelle Bildung und Kunstpädagogik:
Erweiterte politische Verhältnisse
1.2.5. Constanze Kirchner: Kind oder Kunst. Annotationen zu
aktuellenForschungsaspekten
1.2.6. Steffen Wachter: Historische internationale Kinderzeichnungen
im Vergleich. Zum Einfluss von Lebenswelt am Beispiel von Mädchen-
und Frauendarstellungen
2. ALLGEMEINBILDENDE SCHULE
Basistext | Hubert Sowa: Ästhetische Vision und Sinn für das
Tunliche: Kunstpädagogik im real existierenden Bildungssystem
2.1. Kompetenzen
2.1.1. Kunibert Bering: Visuelle Kompetenz. Kunst und die
Orientierung in kulturellen Kontexten
2.1.2. Rolf Niehoff: Bildkompetenz. Begriffsklärung,
Diskussionsstand und Probleme
2.1.3. Alexander Glas: Bildkompetenz und Sprachkompetenz. Begriffs-
und Sprachbildung durch Aisthesis
2.1.4. Alexander Glas/Hubert Sowa: Gestaltungskompetenz. Begriffsklärung
und Beispielfelder
2.1.5. Ines Seumel: Rezeptionskompetenz. Die Kunst des
Kunstaufnehmens erlernen
2.2. Standards
2.2.1. Rainer Wenrich: »Standards« in der Bildung. Problemlage und
Begriffsdiskussion
2.2.2. Dietrich Grünewald/Hubert Sowa: Künstlerische
Basiskompetenzen und ästhetisches Surplus. Zum Problem der
Standardisierung von künstlerisch-ästhetischer Bildung
2.2.3. Martin Zülch/Martin Pfeiffer: Qualitätssiegel für ein
sperriges Fach?Über institutionalisierte Standards und ihre möglichen
Auswirkungenauf den Kunstunterricht
2.2.4. Günther Regel: Die Kunst ist nur ein Weg … Überlegungen
zu den Bildungsstandards im Fach Kunst
2.3. Bildungspläne
2.3.1. Alexander Glas/Hubert Sowa: Kunstpädagogischer
Individualismus und didaktische Norm. Beispiele als Bezugspunkte der
Bildungs-diskussion
2.3.2. Manfred Behr: Beispiel Berlin: Die neuen Berliner Bildungspläne
2.3.3. Franz Billmayer: Beispiel Schweden: Standards im Fach »Bild«
2.3.4. Hubert Sowa: Materiale Normierung von
kunstpädagogischenGegenstandsfeldern.
Beispiele aus Bildungsplänen
3. LEHRERBILDUNG
Basistext | Frank Schulz: Kunstgemäßheit und Schulbezug.
Orientierungsgrößen der kunstpädagogischen Ausbildung
3.1. Grundfragen
3.1.1. Andrea Dreyer: Kunstpädagogik, Kunstdidaktik und
Lehrer-professionalität
3.1.2. Mario Urlaß: Brückenschläge zwischen Schule und
Hochschule. Schnittmengen von Studium und Berufsfeld
3.1.3. Klaus-Peter Busse: Forschungsbasierte und künstlerische
Lernkulturen. Kunstpädagogisches Handeln zwischen Hochschule und
Schule
3.2. Studiengänge
3.2.1. Klaus-Ove Kahrmann: METAMORPHOSE. Anmerkungen zu
modularisierten Studiengängen im Fach Kunst
3.2.2. Bettina Uhlig: Hochschulreform und die Veränderung der
Ausbildungssituation für die Kunstpädagogik
3.2.3. Carl-Peter Buschkühle: Kunstpädagogik – Modularisierung
eines »studium generale«?
3.3. Studienseminare
3.3.1. Fritz Seydel: Zwischen Schule und Hochschule
3.3.2. Christine Heil/Fritz Seydel: Bewegung in einem erstaunlich
großen Raum
4. GANZTAGSSCHULE – ZWISCHEN SCHULZEIT UND FREIZEIT
Basistext | Wolfgang Legler: Perspektiven für neue
Kooperations-formen von Kunst- und Kulturpädagogik in der
Ganztagesschule
4.1. Wolfgang Zacharias: Pluralität, Balancen, Wechselwirkungen und
Konvergenz. Lernen, Bilden und Gestalten im Rahmen einer »Kultur
des Aufwachsens«
4.2. Barbara Wichelhaus: »Kunsttherapie« – ein Sonderfall in
schulischen und außerschulischen Anwendungsfeldern
4.3. Natalie Moritz: Das Burg-Gymnasium Wettin. Eine Ganztagesschule
mit dem Schwerpunkt Bildende Kunst
4.4. Ute Eidson: Erfahrungen mit der Kooperation eines
Jugendkultur-zentrums und einer Schule
4.5. Sabine Fett: »animato« – ein Kunst-Schul-Projekt mit Neuen
Medien in Niedersachsen. Fazit eines Lernprozesses
4.6. Hans-Georg Mehlhorn: Ganztagsschulische Bildung im System der
Kreativitätspädagogik
5. KUNST- UND KULTURPÄDAGOGIK IN ERWEITERTEM RAHMEN: STRATEGIEN UND
NETZWERKE
Basistext | Alexander Wenzlik/Wolfgang Zacharias: Kulturell-künstlerische
Bildung in der Stadt
5.1. Eva Sturm: Räume herstellen. Von der Kunst und vom Politischen
5.2. Carmen Mörsch/Ute Pinkert: Transformative Wirkung künstlerischer
Strategien in sozialen Feldern: Ein historischer Rückblick und die
Ankündigung eines Forschungsprojekts
5.3. Ines Seumel: Der Bachelor-Studiengang für außerschulische
Kunstpädagogik an der Universität Leipzig
5.4. Peter Kamp/Lutz Lienke: Bildung in Bewegung
6. KUNSTPÄDAGOGIK UND NEUE MEDIEN
Basistext | Johannes Kirschenmann: Subjektbildung und Medienspieleim
Möglichkeitsraum
6.1. Lehren und Lernen mit digitalen Medien
6.1.1. Michael Grauer: Neue Medien – Pädagogische Reflexe und
kunst-historische Korrekturen
6.1.2. Hans-Jürgen Boysen-Stern: Ästhetische Erfahrungen mit dem
Computer
6.1.3. Alfred Czech: Auf der Suche nach den berühmten
Gesichtern.Digitaler und analoger Umgang mit Datenbankinhalten der
»Ikonothek«
6.1.4. Ernst Wagner: Medienarbeit nach der digitalen Revolution?Das
Beispiel »schule@museum«
6.1.5. Katja Weber: Blended Learning in der Kunstpädagogik
6.2. Kunstpädagogik im Neuen Medium
6.2.1. Torsten Meyer: Im Neuen Medium. Kunstpädagogik 2.0
6.2.2. Ulrich Schötker: Kunst Pop Masse Medien
6.2.3 Katja Gries: Von der »transversalen Vernunft« zu einem »Fach
fürSchnittstellen«
6.2.4. Johannes M. Hedinger: Mocmoc. Kann man Mythen fälschen?
6.2.5. Johannes M. Hedinger/Torsten Meyer: Der Journalist als Pinsel
6.2.6. Andrea Sabisch: web.log
6.2.7. Stephan Münte-Goussar: Lebenskunst im Neuen Medium. Oder
vonder Mühsal, man selbst zu sein
6.2.8. Torsten Meyer: Medieninduzierte Wissensformationen. »Neue
Medien« in der Kunst-, Medien- und Kulturgeschichte
6.2.9. Tanja Wetzel: Mythen, Macht und Medien im Zeitalter ihrer
globalen Reproduzierbarkeit. Star Wars als Modellfall einer
Kulturwissenschaft der Medien in der Kunstpädagogik
6.2.10. Michael Scheibel: Ästhetische Kommunikation entwickelt
Hochschul- und Schulkultur
6.2.11. Marc Fritzsche: Der Scanman: Kontaktabzüge der Realität
7. Anhang
7.1.Personenregister
7.2.Kurzbiografien aller Autorinnen und Autoren

