Staatliche Allokationspolitik (Vorlesung)

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Veranstaltung

Die Vorlesung gehört zu den Pflichtveranstaltungen im Prüfungsfach Finanzwissenschaft (siehe auch Examensinhalte).

Titel: Staatliche Allokationspolitik
Leitung: Prof. Dr. Hans-Werner Sinn
Ort: HS E01
Zeit: Montag, 9.00 - 11.45
Beginn: 16.10.2007
Semester Wintersemester 2006/07
Klausurtermine: siehe Übung Allokationspolitik

 

Ein Download der Gliederung und des Literaturverzeichnis ist hier möglich.

 

Alte Klausuren

Jahr:  
1994/95 Klausur 1, Klausur 2
1996/97 Klausur 1, Klausur 2
1998/99 Klausur 1, Klausur 2
2000/01 Klausur 1, Klausur 2
2002/03 Klausur 1, Klausur 2
2004/05 Klausur 1, Klausur 2
2006/07 Klausur



Gliederung und Literaturhinweise

            Inhaltsverzeichnis

1.      Einführung

1.1.   Die Musgravesche Dreiteilung der Staatsaufgaben

1.2.   Inhalte der Allokationspolitik

1.3.   Wirtschaftspolitik im Spannungsfeld staatsphilosophischer Konzeptionen

1.3.1.      Vertragstheorie und Organtheorie

1.3.2.      Methodologischer Individualismus und Homo Oeconomicus

1.3.3.      Kollektive versus individuelle Rationalität: Das Gefangenendilemma

1.4.   Möglichkeiten und Grenzen der Unsichtbaren Hand

1.4.1.      Der Markt als Kompensationstester

1.4.2.      Pekuniäre und nichtpekuniäre Externe Effekte

1.4.3.      Öffentliche Güter, Mautgüter und Allmendegüter

1.4.4.      Meritorische Güter

1.5.   Effizienzkriterien in der Allokationstheorie

1.5.1.      Das Pareto-Kriterium

1.5.2.      Das Kaldor-Hicks-Kriterium

 

2.      Kapitalistische Konkurrenz und statisches Allokationsoptimum bei privaten Gütern

2.1.   Die Bedingung des Tauschoptimums zwischen Konsumenten

2.1.1.      Normative Analyse

2.1.2.      Positive Analyse

2.2.   Die optimale Faktorallokation zwischen Branchen

2.2.1.      Normative Analyse

2.2.2.      Positive Analyse

2.3.   Optimale Branchenstruktur

2.3.1.      Normative Analyse

2.3.2.      Positive Analyse

2.4.   Die optimale Faktorallokation zwischen Firmen einer Branche

2.4.1.      Normative Analyse

2.4.2.      Positive Analyse

2.5.   Eine vereinfachte Interpretation des Paretooptimums anhand von Nachfrage- und Angebotskurven

 

3.      Marktzutrittsbeschränkungen und Marktmacht

3.1.   Monopol und Oligopol

3.2.   Wohlfahrtsverluste durch monopolistische Preisbildung

3.2.1.      Das Harberger Dreieck

3.2.2.      Rent Seeking

3.3.   Politikmaßnahmen gegen Monopole

3.3.1.      Zerschlagung eines Monopols (Fusionskontrolle)

3.3.2.      Preisobergrenzen

3.3.3.      Gewinnbegrenzung

3.3.4.      Steuer-/Subventionslösung

3.3.5.      Versteigerung

3.3.6.      Preisdifferenzierung

3.3.7.      Öffentliche Produktion

3.4.   Beispiele für Monopole in der Realität

3.4.1.      Patentschutz

3.4.2.      Wettbewerbsbeschränkungen auf dem Agrarmarkt: staatliche Mindestpreise

 

4.      Natürliche Monopole

4.1.   Ruinöse Konkurrenz

4.2.   Das monopolistische Angebot im Lichte der Total- und Marginalbedingungen einer effizienten Allokation

4.3.   Politikmaßnahme: Regulierung

4.3.1.      Überblick über Regulierungsmöglichkeiten

4.3.2.      Höchstpreissetzung

4.3.3.      Gewinnbegrenzung

4.3.4.      Steuer-/Subventionslösung

4.3.5.      Versteigerung

4.3.6.      Preisdifferenzierung

4.3.7.      Öffentliche Produktion

4.4.   Ramsey Preise

4.5.   Exkurs: Der Transrapid

4.6.   Theorie der bestreitbaren Märkte

 

5.      Eigentumsrechte als Grundvoraussetzung für die Funktionsfähigkeit der Märkte

5.1. Die Position des Ordoliberalismus

5.2. Das Coase Theorem

5.2.1.      Problemstellung

5.2.2.      Normative Analyse

5.2.3.      Positive Analyse

5.3   Immanente Kritik des Coase Theorems

5.3.1        Einkommenseffekte

5.3.2        Marktmacht, Allokation und Eigentumsrechte

5.4   Nichtrivaltiät und fehlende Ausschließbarkeit: Fundamentale Probleme des Coase         Theorem

5.5   Eine Kategorisierung von Gütern: Private Güter, Allmendegüter, Mautgüter und öffentliche Güter

 

6.            Öffentliche Güter

      6.1.    Die zwei Dimensionen des öffentlichen Gutes

6.2.       Zahl der Nutzer

6.3.       Die Kapazität/Qualität des öffentlichen Gutes

6.4.       Abgrenzung  öffentlicher Gütern von meritorischen Gütern

 

7.            Unreine öffentliche Güter und Allmendegüter

7.1      Die Allmende: Ein kurzer historischer Abriss

7.2.       Problem der falschen Zuteilung knapper Güter auf konkurrierende Nutzer

7.2.1.      Allokation nach dem Windhundverfahren

7.2.2.      Allokation durch Höchstpreise

7.2.3.      Marktpreise

7.2.4.      Die Rolle der Schwarzmärkte

7.3.       Die optimale Maut zur Internalisierung von Ballungskosten: Das Beispiel des Road Pricing

7.4.      Optimale Nutzung und Bereitstellung unreiner öffentlicher Güter

7.5.      Mauteinnahmen, Finanzierungskosten und Zuschussbedarf

7.6.      Der Unterschied zwischen öffentlichen Gütern und Klubgütern

7.6.1.      Die Theorie des Klubs

7.6.2.      Das Selektionsprinzip und die Grenzen der Selbstfinanzierung

7.7.       Crowding Externalities (Ballungsexternalitäten) – Beispiele im Detail

7.7.1.      Das Problem der Überfischung der Meere

7.7.2.      Das Sahel-Problem

7.7.3.      Das Problem der Straßenverstopfung

 

8.         Die Umwelt als öffentliches Gut

8.1. Die marktmäßige und die optimale Verschmutzung der Umwelt

8.2. Politikmaßnahmen zur Erreichung des Optimums

8.2.1.      Pigou-Steuer

8.2.2.      Emissionsstandards

8.2.3.      Zertifikatslösung

8.3. Vergleich der Pigou-Steuer mit der Zertifikatslösung mit Mengenregulierung

 

9.         Social Choice and Public Choice

9.1.           Die Mehrheitswahl

9.1.1.            Das Arrowsche Wahlparadoxon

9.1.2.            Das Medianwählermodell

9.1.3.            Implikationen der Stimmenmaximierungshypothese

9.2.           Ökonomische Wahlmechanismen

9.2.1.            Lindahl-Mechanismus

9.2.2.            Das Problem der Anreizkompatibilität

9.2.3.            Die Clarke-Steuer

9.2.4.            Anreizkompatible öffentliche Ausschreibungen

 

Die aufgeführte Literatur steht in einem Handapparat in der Bibliothek des Lehrstuhls (Schackstr. 4, II, Zi.206) zur Verfügung.

 


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