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Unser Museum


Sammeln, Erforschen, Bewahren des kulturgeschichtlichen Erbes aus den vergangenen Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte und dessen Vermittlung an heutige und nachkommende Generationen - darin besteht der öffentliche Auftrag der Archäologischen Staatssammlung in München.

Als zentrales Landesmuseum für die Vor- und Frühgeschichte Bayerns bietet es mit reichen Beständen an archäologischen Bodenfunden umfassende Einblicke in die Vielfalt und den Wandel früher menschlicher Existenz.

Originale Alltags- und Kunstgegenstände machen die Auseinandersetzung mit den zum Teil fremdartig erscheinenden Wurzeln unserer eigenen Kultur möglich.

In einer sich stetig wandelnden modernen Welt können die Einblicke in die Landesgeschichte einen Beitrag zur Bewahrung kultureller Identität leisten.


Ausstellungen

Einen Kernbereich der Archäologischen Staatssammlung stellt ihre Dauerausstellung dar. Sie bietet einen umfassenden Einblick in die vor- und frühgeschichtliche Entwicklung des Menschen und allen seinen Hinterlassenschaften im bayerischen Raum.

Neben der Dauerausstellung präsentiert die Archäologische Staatssammlung regelmäßig SONDERAUSSTELLUNGEN zu wechselnden Themen, die in München und in den elf angeschlossenen Zweigmuseen gezeigt werden. In unregelmäßigen Abständen veranstaltet die Archäologische Staatssammlung daneben groß angelegte LANDESAUSSTELLUNGEN in Verbindung mit verschiedenen Kooperationspartnern, in denen besondere Themenbereiche aufgegriffen und spektakulär inszeniert werden.
Gezeigt wurden bisher:
Restaurierung

Eine wichtige Aufgabe der Archäologischen Staatssammlung ist es, Funde vor dem weiteren Verfall zu bewahren und gegebenenfalls für eine wissenschaftliche Bearbeitung oder die Präsentation im Museum zu präparieren. Hinzu kommen die Echtheitsprüfungen an Objekten, deren Alter oder Charakter als Bodenfund in Frage stehen.
Dies gehört zum Arbeitsbereich der archäologischen Restaurierung. Sie ist verbunden mit Grundlagenforschungen zu den Eigenschaften antiker Werkstoffe und heutiger Arbeitsmaterialien und Konservierungsmittel.


Forschung

Seit ihrer Gründung ist die Archäologische Staatssammlung nicht nur Museum, sondern auch Forschungsinstitution.
Neben siedlungsgeschichtlichen Untersuchungen wie die zur frühen bayerischen Klosterlandschaft der Agilolfinger- und Karolingerzeit standen in den vergangenen Jahren verstärkt auch materialanalytische und technikgeschichtliche Forschungsprojekte im Mittelpunkt des Interesses (archäologisches Gold, Gusstechnik, Technologie des Keramikbrandes).
Sie wurden jeweils in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit verschiedenen naturwissenschaftlichen Instituten durchgeführt.
Zum Bereich der Forschung gehören darüber hinaus die Ausgrabungen an zahlreichen Fundplätzen unterschiedlichster Zeitstellung in Bayern mit teilweise einzigartigen Ergebnissen.


Zweigmuseen

Elf Zweigmuseen sind der Archäologischen Staatssammlung angegliedert. Ihrer flächenhaften Verteilung innerhalb Bayerns liegt die Absicht zugrunde, wichtige Fundobjekte aus der Region möglichst fundortnah zu präsentieren. Besonderheiten der kulturgeschichtlichen Entwicklung können im lokalen Umfeld dargestellt und den Besuchern vermittelt werden.




 
Kultbäumchen von Manching
Vergoldetes Kultbäumchen
aus Manching,
Lkr. Pfaffenhofen a.d. Ilm
Bronzenadeln
mit Widderhörnern
aus Luristan (Westiran)
Leierpieler
Leierspieler
aus Schirndorf, Lkr. Regensburg