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Faustkeil, Fibel, Frömmigkeit - Spurensuche im alten Bayern |
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Die Abteilung Frühes Mittelalter ist geschlossen
Saal 10: Das frühe Mittelalter (450 bis 900 n. Chr.)
Das Ende der römischen Herrschaft südlich der Donau bedeutete eine Zäsur in der bayerischen Geschichte. Ab dem 5. Jh. n. Chr. bestimmen germanische Stämme das Leben in Bayern. Seither haben Alamannen, Franken und Bajuwaren ihre Spuren in Gräbern und Siedlungen hinterlassen. Für das 5. Jh. n. Chr. steht beispielhaft ein bedeutender Grabfund aus Fürst, Gemeinde Fridolfing im Landkreis Traunstein. Aus den Grabbeigaben ist zu schließen, dass der junge Mann im Gefolge der hunnischen Kriegszüge ins heutige Bayern gekommen ist, denn die Funde weisen ostgermanisch-reiternomadische Züge auf. Die Hauptquelle für die Archäologie des frühen Mittelalters sind Grabfunde. An ihnen können Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der Kulturen von drei Stämmen auf heute bayerischen Boden abgelesen werden. Insbesondere Waffen, Gerätschaften und Kunsthandwerk wie Fibelspangen und Gürtelschnallen fanden sich in den Gräbern - als Grabbeigaben ausgewählt und beigegeben, je nach sozialem Rang bzw. wirtschaftlicher Stellung der Toten. Auch Gefäße aus Ton, Bronze und Glas geben Einblick in das frühmittelalterliche Leben.
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«Lichthof 2 |
Saal 11 » |
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| Grabfund von Fürst, Lkr. Traunstein |
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| Frühmittelalterliche Fibeln und Anhänger, Peigen, Gde. Pilsting, Lkr. Dingolfing-Landau und Altheim, Lkr. Landshut |
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