Ausaperung der Meßgeräte auf Grund der Ablation

Die Ablationsvorgänge an der Eisoberfläche führen dazu, daß die Mastinstallationen langsam ausapern und sich damit die Meßhöhen über dem Eis ändern. Daher müssen auch die Höhe der Meßstellen gegenüber einer definierten Referenzfläche regelmäßig überwacht werden. Die obige Abbildung zeigt diese Änderung für einige ausgewählte Meßstellen mit der Zeit. Der Abstand der Meßstellen untereinander bzw. die Masthöhe der Turbulenzmeßstation bleibt natürlich während des Experimentes konstant.
Dargestellt ist die Höhe der Bodenplatte des Turbulenzturmes (BP Kovar.) und die Höhe des Auslegers der untersten beiden Anemometer ( Wind 1 und 2) und Thermometer (Temp1 und Temp 2) des Profilturms über einer Referenzfläche (ein waagrechtes Brett) auf dem Eis. Die Messungen wurden jeweils am Morgen und am Abend durchgeführt.
Natürlich bestimmen auch hier die unter tags und nachts unterschiedlich starken Ablationsvorgänge überwiegend die Höhenänderung. Aber wegen der Gewichts- und Spannkräfte senken sich die Türme aber auch gleichzeitig, so daß die Höhenänderung nur etwa die Hälfte der Ablationswerte im freien Gelände beträgt.