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Wir über uns:
Als eine der großen und international angesehenen Fachzeitschriften der deutschen Soziologie, die in vielen Ländern der Erde gelesen wird, hat die Soziale Welt die Nachkriegsentwicklung des Faches in besonderer Weise begleitet und geprägt. Sie versteht sich seit ihren Anfängen als eine Zeitschrift, die für empirische und theoretische Fragestellungen aus allen Bereichen des Faches offen ist. Professionelle Kriterien und ein hoher Anspruch an Qualität, Aktualität und gesellschaftspolitischer Bedeutung der publizierten Beiträge bestimmen die Zusammensetzung der Einzelhefte. Schwerpunkte liegen dabei auf den Beiträgen aus speziellen Soziologien wie der Industriesoziologie oder der Soziologie sozialer Ungleichheit. Aber auch Beiträge, die sich um eine anspruchsvolle Beschreibung der spätmodernen Gesellschaft und ihrer Zukunft bemühen, haben in der Sozialen Welt seit langem ihren festen Platz.
In der Kontinuität dieser Tradition sieht die Soziale Welt eine ihrer heutigen Aufgaben darin, die Soziologie für den Prozeß der Globalisierung zu öffnen. Dabei geht es zum einen um eine möglichst vielstimmige und möglichst kompetente Beschreibung dieses Prozesses und seiner zahlreichen Rückwirkungen auf die verschiedenen Bereiche der Gesellschaft und zum anderen um eine Globalisierung der Soziologie selbst. Dieses Vorhaben wird durch die Öffnung der Zeitschrift für Publikationen in englischer Sprache gefördert, außerdem durch eine erweiterte Berichterstattung über Themen und Verlauf soziologischer Diskussionen, die außerhalb des deutschen Sprachraums geführt werden.
Neben den regulären Heften der Sozialen Welt erscheint jährlich ein Sonderband, in dem Beiträge zu aktuellen und offenen Forschungsfragen gebündelt werden.
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