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Über uns
Struktur und Aufgaben

Die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns sind ein staatlicher Verbund aus naturwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen, Naturkundemuseen und einem Botanischen Garten. Diese befinden sich alle in Bayern. Sie unterstehen dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Aus der Aufzählung wird bereits das weite Aufgabenfeld der Institution deutlich:

Zum einen stellen die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns einen Eckpfeiler der naturwissenschaftlichen Forschung in Bayern dar. Schwerpunkt ist hier die Erforschung der heutigen und früheren Vielfalt des lebenden Welt (Biodiversität) und der unbelebten Welt (Geodiversität). Dazu gehört der Aufbau, die Pflege und wissenschaftliche Bearbeitung der naturkundlichen Sammlungen mit insgesamt über 25 Millionen Sammlungsobjekten. Besipiele für aktuelle Forschungsarbeiten und Publikationen finden Sie in unseren Jahresberichten, den Jahresheften und auf den Webseiten unserer Institutionen.

Zum anderen möchten die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns in ihren Museen die Bio- und Erdwissenschaften auf anschauliche Weise darstellen und deren vielfältigen Beziehungen untereinander erkennbar machen. Ziel ist es, die Museumsbesucher mit ihrer natürlichen Umwelt und deren Geschichte vertraut zu machen, sowie ihr Verständnis für die Bedeutung dieser Umwelt für unser Dasein zu wecken und zu fördern. Im Museum Mensch und Natur (München) wird zudem auch auf die Biologie des Menschen eingegangen.

Organigramm der SNSB: Download pdf (58 KB)

 

Geschichte

Die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns blicken auf eine 175-jährige Geschichte zurück; sie wurden am 21. März 1827 durch die 2. Königliche Verordnung Ludwig I. gegründet. Manche der dazu gehörenden Institutionen bestanden jedoch schon früher, so beispielsweise das Naturkunde-Museum Bamberg, das es seit 1790 gibt. Jüngstes Mitglied der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns ist das Urwelt-Museum Oberfranken, das seit 1997 dazugehört. Eine völlige Neugründung ist dieses Museum allerdings auch nicht: es existierte bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts unter verschiedenen anderen Namen.

 

Statistiken
 

Jährlich besuchen über eine drei viertel Million Menschen die Ausstellungen der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (einschließlich des Botanischen Gartens München-Nymphenburg). Damit gehören diese zu den wichtigsten Bildungseinrichtungen des Freistaats Bayern. Mit ihren über dreißig Forschern und ihren großen, wissenschaftlich äußerst wertvollen Sammlungen stellen die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns darüber hinaus eine der bedeutendsten deutschen Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Naturkunde dar.

 

Wissenschaftliche Mitgliedschaften

Die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns sind Mitglied des "Consortium of European Taxonomic Facilities" (CETAF) und der "Direktorenkonferenz der Naturwissenschaftlichen Forschungssammlungen Deutschlands" (DNFS).