10. Treffen des Arbeitskreises Mineralogische Museen und Sammlungen der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft
Zum alle 2 Jahre
stattfindenden Arbeitskreistreffen hatte
Frau Dr. Birgit Kreher-Hartmann die Leiterinnen und Leiter
Mineralogischer
Museen und Sammlungen nach Jena eingeladen. Nach der
Begrüßung der Gäste durch
Herrn Prof. Langenhorst und Frau Dr.
Kreher-Hartmann und einem Bericht des Arbeitskreissprechers folgten am
Nachmittag 27 Teilnehmer im Institut für Geowissenschaften am
Burgweg den
Vorträgen und diskutierten Poster, die dem Thema `Mineralogische
Museen am
Schnittpunkt zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit` gewidmet
waren.
Der erste Tag stand im Zeichen der Öffentlichkeitsarbeit unter anderem mit Vorträgen zum Naturkunde-Museum Coburg und dem geplanten neuen Geomuseum in Münster. Es wurden die Existenzsorgen der geowissenschaftlichen Sammlungen der TU Berlin erörtert und anschließend ein Situationsbericht zur Mineralogischen Sammlung im Senckenberg Museum Frankfurt präsentiert.
Der Abend begann mit einer spannenden Führung durch die Mineralogische Schausammlung in der Sellierstraße. Hier sorgten dann die Veranstalter und viele fleißige Helfer aus dem Bereich Mineralogie mit herzhaften Speisen und Getränken auch für das Wohl der Teilnehmer.
Der zweite Tag begann mit dem
Vortrag „Sternenstaub unter dem Mikroskop“, in dem Prof. Falko
Langenhorst die
Beteiligung der Jenaer Mineralogen am amerikanischen Stardust-Projekt
erläuterte und erste Ergebnisse vorstellte.
Es folgten Vorträge über
pyropführende Gesteine der italienischen Westalpen, über das
bayerische Mineral
Triphylin unter dem Gesichtspunkt `vom Dichterwort zum Hightechmineral`
und es
wurde der Dresdener Katalog zur Sonderausstellung „Schatzkammer-Museum“
präsentiert.
Kaffeepausen standen im
Zeichen der thematisch vielfältigen Posterbeiträge und wurden
zur Besichtigung
der Forschungslabore und der Lehrsammlung am Burgweg genutzt.
Im zweiten Teil des
Vormittags wurden die Berliner Patenschaftsaktion „Mein Museum für
Naturkunde“
und das Synthesys-Pilotprojekt
„Geosciences Collection Access Service“ sowie die
Lehrerfortbildung am
Mineralogischen Museum Würzburg vorgestellt, gefolgt von einem
Statusbericht
zum „Typmineralkatalog Deutschland“, einem Gemeinschaftsprojekt des
Arbeitskreises.
Zum Abschluss des Treffen
bestand schließlich die Möglichkeit einer Besichtigung des
Universitätshauptgebäudes im Zentrum von Jena.
Der Organisatorin des
Treffens, Frau Dr. Birgit Kreher-Hartmann, sei an dieser Stelle noch
einmal
herzlich gedankt für eine hervorragende Organisation dieses
Treffens, wie auch
den Mitgliedern des Institut für Geowissenschaften für ihre
große Gastfreundschaft.