Aktuelles zum Thema "Mineralogische Museen"




10. Treffen des Arbeitskreises Mineralogische Museen und Sammlungen der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft

Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Geowissenschaften, Bereich Mineralogie/ Mineralogisches Museum

5. und 6. März 2007 

Zum alle 2 Jahre stattfindenden Arbeitskreistreffen hatte Frau Dr. Birgit Kreher-Hartmann die Leiterinnen und Leiter Mineralogischer Museen und Sammlungen nach Jena eingeladen. Nach der Begrüßung der Gäste durch Herrn Prof. Langenhorst und  Frau Dr. Kreher-Hartmann und einem Bericht des Arbeitskreissprechers folgten am Nachmittag 27 Teilnehmer im Institut für Geowissenschaften am Burgweg den Vorträgen und diskutierten Poster, die dem Thema `Mineralogische Museen am Schnittpunkt zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit` gewidmet waren.


Kustodentagung  2007

Der erste Tag stand im Zeichen der Öffentlichkeitsarbeit unter anderem mit Vorträgen zum Naturkunde-Museum Coburg und dem geplanten neuen Geomuseum in Münster. Es wurden die Existenzsorgen der geowissenschaftlichen Sammlungen der TU Berlin erörtert und anschließend ein Situationsbericht zur Mineralogischen Sammlung im Senckenberg Museum Frankfurt präsentiert.

Der Abend begann mit einer spannenden Führung durch die Mineralogische Schausammlung in der Sellierstraße. Hier sorgten dann die Veranstalter und viele fleißige Helfer aus dem Bereich Mineralogie mit herzhaften Speisen und Getränken auch für das Wohl der Teilnehmer.

Der zweite Tag begann mit dem Vortrag „Sternenstaub unter dem Mikroskop“, in dem Prof. Falko Langenhorst die Beteiligung der Jenaer Mineralogen am amerikanischen Stardust-Projekt erläuterte und erste Ergebnisse vorstellte.

Es folgten Vorträge über pyropführende Gesteine der italienischen Westalpen, über das bayerische Mineral Triphylin unter dem Gesichtspunkt `vom Dichterwort zum Hightechmineral` und es wurde der Dresdener Katalog zur Sonderausstellung „Schatzkammer-Museum“ präsentiert.

Kaffeepausen standen im Zeichen der thematisch vielfältigen Posterbeiträge und wurden zur Besichtigung der Forschungslabore und der Lehrsammlung am Burgweg genutzt.

Im zweiten Teil des Vormittags wurden die Berliner Patenschaftsaktion „Mein Museum für Naturkunde“ und das Synthesys-Pilotprojekt  „Geosciences Collection Access Service“ sowie die Lehrerfortbildung am Mineralogischen Museum Würzburg vorgestellt, gefolgt von einem Statusbericht zum „Typmineralkatalog Deutschland“, einem Gemeinschaftsprojekt des Arbeitskreises.

Zum Abschluss des Treffen bestand schließlich die Möglichkeit einer Besichtigung des Universitätshauptgebäudes im Zentrum von Jena.

Der Organisatorin des Treffens, Frau Dr. Birgit Kreher-Hartmann, sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt für eine hervorragende Organisation dieses Treffens, wie auch den Mitgliedern des Institut für Geowissenschaften für ihre große Gastfreundschaft.

Programm siehe hier 

Jochen Schlüter, Hamburg, April 2007