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NTP-Zeitserver im MWN

Mit NTP (Network Time Protocol) können Rechner über das Internet (bzw ein TCP/IP-Netz) mit einer hochgenauen Zeit versorgt werden. Client-Programme synchronisieren die eigene Maschine einmalig oder kontinuierlich mit der Zeit eines NTP-Servers. Falls möglich, ist die zweite Variante vorzuziehen.

Am LRZ werden zwei Server betrieben, deren Uhren auf die DCF77-Zeit synchronisiert werden. Die Servernamen lauten

ntp1.lrz-muenchen.de   Dieser Server empfängt die Zeit direkt über DCF77 (Stratum 1)
ntp2.lrz-muenchen.de   Erhält die Uhrzeit von ntp1

Auf beiden Servern laufen unterschiedliche Versionen des NTP-Protokolls. Falls der Zeitabgleich mit ntp1 nicht klappt probieren Sie bitte ntp2.

Es wird empfohlen, dass sich pro Institut ein oder zwei Rechner auf die Zeit von ntp1.lrz-muenchen.de oder ntp2.lrz-muenchen.de synchronisieren, während der Rest der Institutsrechner sich die Zeit von diesen ausgewählten Rechnern holen sollte. Damit wird die Netzbelastung mit NTP minimiert.

Unter Windows XP/Vista wird NTP standardmäßig unterstützt, voreingestellt ist ein wöchentlicher Abgleich der Systemzeit. Man kann die Zeitsynchronisation auch explizit anstoßen (Administratorrecht nötig): Nach einem Doppelklick auf die Uhrzeit rechts unten in des Taskleiste öffnet sich das folgende Fenster, klicken Sie auf den Reiter Internetzeit. Falls der Rechner Mitglied einer Windows-Domäne ist, fehlt der Reiter Internetzeit. In diesem Fall wird die Zeit mit dem Domänencontroller synchronisiert.

Im Eingabefeld Server tragen Sie ntp2.lrz-muenchen.de ein. Nach dem Klick auf Jetzt aktualisieren wird die Systemzeit neu gesetzt.

Weitere Informationen, inklusive Links zu frei erhältlichen NTP-Clientprogrammen für verschiedene Betriebssysteme finden Sie unter http://www.ntp.org.

Informationen und Utilities zu NTP sind auch auf der Homepage der Firma Meinberg, dem Hersteller unseres Servers ntp1 erhältlich.