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kommt nochInternet mit Windows Vista
Unter Windows Vista ist die Einrichtung von Netzverbindungen weiter vereinfacht worden. Die meisten Nutzer werden den Netzzugang auch ohne Anleitung schaffen, wir haben hier trotzdem die wesentlichen Schritte dargestellt. (Es sind dabei nicht sämliche erscheinenden Bildschirmfenster abgebildet.) Falls keine Treiber verfügbar sind, die speziell für Windows Vista entwickelt wurden, können meist auch Windows 2000 oder XP -Treiber eingesetzt werden. Windows 9x/ME-Treiber funktionieren allerdings nicht.
1. Einrichten eines Modems
Schließen Sie zuerst das Modem an den PC an und schalten Sie es ein, bevor Sie die nachfolgenden Konfigurationen ausführen.
- Wenn Ihr PC mit einem internen Modem ausgerüstet ist, wird das Modem meistens beim erstmaligen Anschluss an den PC automatisch erkannt und auch die Internetverbindung installiert. In diesem Fall wird auch ein Assistent für die neue Verbindung gestartet, dem Sie die u.a. Daten mitgeben sollten.
- Falls das Modem schon früher konfiguriert wurde, fahren Sie fort bei Einrichten der Internetverbindung
Öffnen Sie den Geräte-Manager durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Symbol Computer und wählen Sie Eigenschaften, dann Geräte-Manager. Dabei wird wahrscheinlich in einem erscheinenden Fenster explizit Ihre Zustimmung verlangt.
Falls im Geräte-Manager kein Eintrag Modems vorhanden ist oder darunter das vorhandene Modem fehlt, kann es manuell installiert werden. Stellen Sie sicher dass Ihr Modem (falls extern) angeschlossen und eingeschaltet ist. Markieren Sie den PC-Namen in der 1.Zeile der Liste und wählen dann im Menü Aktion Nach geänderter Hardware suchen.

Nach kurzer Zeit sollte das gefundene Modem in der Liste aufgenommen sein und die Meldung
erscheinen.

Normalerweise sind keine weiteren Aktionen notwendig. Falls das Modem jedoch an einer Telefon-Nebenstellenanlage betrieben wird, muss dies wegen des veränderten Freizeichen-Tons angegeben werden. Dazu öffnet man die Modemkonfiguration durch einen Doppelklick auf den Modemnamen und entfernt unter dem Tab Modem das Kästchen Vor dem Wählen auf Freizeichen warten. Hier kann auch die Lautstärke der Modemtöne eingestellt werden.

Unter Erweitert können für das Modem eventuell notwendige Initialisierungs-Strings eingetragen werden.
Klicken Sie dann auf OK und schließen Sie den Geräte-Manager.
2. Einrichten der Internetverbindung
Voraussetzung: Die Modemkonfiguration wurde schon vorgenommen.
Klicken Sie Start -> Verbindung herstellen und wählen dann Eine Verbindung oder ein Netzwerk einrichten. Klicken Sie dann auf Wählverbindung einrichten.

Nach dem Klick auf Weiter erscheint das folgende Fenster, in dem die Einwahlrufnummer, sowie Benutzername und Kennwort einzugeben sind. Beim Benutzernamen ist auch der Teil nach dem @-Zeichen vollständig einzugeben (außer bei AFS-Kennungen). Die richtige Eingabe von Groß/Kleinbuchstaben ist dabei wichtig !

Mit dem Klick auf Verbinden wird der Aufbau der Verbindung gestartet

Bei weiteren Verbindungsaufbauten sieht das Fenster dann so aus:

Nach dem Klick auf Wählen soltte nach einiger Zeit die Erfolgsmeldung erscheinen.

Beenden der Verbindung
Achtung: Vergessen Sie nie, nach Ihren Internet-Sitzungen die Verbindung wieder zu trennen, sonst läuft die Verbindung weiter mit den entsprechenden zusätzlichen Telefongebühren. Ein Schließen des Internet-Explorers oder Mailprogramms trennt die Verbindung normalerweise nicht ! Klicken Sie dazu auf das Icon der Verbindung, welches nach dem erfolgreichen Verbindungsaufbau in der Statusleiste sichtbar ist oder auf Start - Verbinden mit.
Es öffnet sich das Fenster

Ein Klick auf Trennen beendet die Verbindung.
3. Einrichten eines ISDN-Adapters
Schließen Sie Ihren ISDN-Adapter über USB an den PC an und schalten Sie ihn ein (bzw. stecken Sie die PC-Karte in einen freien Slot ein) .

Wählen Sie Treibersoftware suchen und installieren und klicken dann auf Fortsetzen. Falls das folgende Fenster erscheint, schließen Sie es , da vor dem Verbindungsaufbau der Treiber installiert werden muss.

Es erscheint

Falls kein Treiber gefunden wird, muss die Treiber-CD eingelegt und gegebenenfalls das Verzeichnis auf der CD eingestellt werden, das den Treiber enthält.


Wählen Sie Diese Treibersoftware trotzdem installieren. Nach einiger Zeit sollte die Erfolgsmeldung über den installierten Treiber kommen.

Weiter geht es nun wie mit einem Modem, siehe 2. Einrichten der Internet-Verbindung. Falls auch ein analoges Modem installiert ist muss hier das ISDN-Gerät ausgewählt werden.

Kanalbündelung
Sie haben mit ISDN prinzipiell die Möglichkeit, die 2 Kanäle gemeinsam zu nutzen, um theoretisch die doppelte Geschwindigkeit, also 128 KBit/s zur Verfügung zu haben. Dies bedeutet allerdings auch die doppelten Verbindungsgebühren, die Ihnen die Telekom dafür in Rechnung stellt. In der Praxis erreichen Sie nicht die vollen 128 KBit/s, sondern nur 100 -120 KBit/s. Nicht alle ISDN-Adapter unterstützen Kanalbündelung, mit dem Teledat USB 2a/b z.B. geht sie nicht. Um für eine DFÜ-Verbindung Kanalbündelung zu aktivieren muss bei den Eigenschaften der Verbindung auf Konfigurieren klicken und dann die Verwendung von 2 Kanälen einstellen..


Tipps bei Problemen
Viele hilfreiche Tipps finden Sie auf der Seite Tipps bei Modem/ISDN-Problemen unter Windows. Bei spezifischen Problemen mit einem bestimmten Produkt sollten Sie versuchen Sie auf der Homepage des Herstellers Informationen zu erhalten.