ALIs
kommt nochInternet mit Windows 3.x und ISDN
Diese Anleitung beschreibt, wie Sie unter Windows 3.1 über den
ISDN-Zugang des LRZ ins Internet gelangen. Sie ist auf dem Stand des
Jahres 2000 eingefroren, es wird kein Support mehr angeboten.
Inhalt:
- Voraussetzungen
- Installation der Basissoftware
- Benutzung des Internetzugangs
- Passwort oder Telefon-Nr. ändern
- Tipps zum Einsatz des Zyxel 2864 ID und Zyxel Omni TA 128
- Tipps im Fehlerfall
1. Voraussetzungen
- Eine Modem-Zugangsberechtigung am LRZ
Die Modemberechtigung gilt auch für ISDN. Wie Sie diese erhalten, erfahren Sie auf der Seite mit der allgemeinen Übersicht über den Internetzugang.- Eine korrekt installierte ISDN-Karte
Prüfen Sie nach Installation der CAPI die Funktionsfähigkeit durch einen Selbstanruftest (falls bei der Kartensoftware dabei) oder eine andere ISDN-Anwendung wie z.B. Euro-Dateitransfer mit einem Server des Kartenherstellers.
Beachten Sie unbedingt den Abschnitt Tipps im Fehlerfall.
Wenn Sie statt einer internen ISDN-Karte einen externen ISDN-Adapter haben, so wird dieser im wesentlichen wie ein Modem bedient. Benutzen Sie dann zur Installation statt dieser Anleitung die Modem-Anleitung für Windows 3.1x. Sie müssen dann im Unterschied zu einem Modem meist nur einen speziellen Initialisierungsstring benutzen, den Sie dem Handbuch des ISDN-Adapters entnehmen (Hinweis: als Protokoll ist HDLC einzustellen). Siehe auch Tipps zum Einsatz der ZyXEL 2864 ID und ZyXEL Omni TA 128.- Die Dateien der nötigen Treiber und Programme
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- CAPI
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CAPI bedeutet Common ISDN Application Programming Interface und stellt eine Softwareschnittstelle zwischen ISDN-Anwendungsprogramm und der ISDN-Karte dar. Die CAPI-Software muss im Lieferumfang der ISDN-Karte enthalten sein. Sie benötigen entweder CAPI 1.1 oder CAPI 2.0. Zum Betrieb unter MS-Windows ist insbesondere die Dateicapi.dll (für CAPI 1.1) bzw.nötig, die ins Windows- oder Windows-System-Verzeichnis kopiert werden muss (oder vom Installationsprogramm dorthin kopiert wird).
capi20.dll (für CAPI 2.0) - wispaxxx.zip bzw. wincixxx.zip
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Wispa (Windows ISDN Packet Driver) ist ein sogenannter Pakettreiber für Windows. Er stellt die notwendige Schnittstelle zwischen CAPI 1.1 und Trumpet Winsocket (s. u.) her. xxx steht stellvertretend für den Ziffernanteil des Dateinamens, der die Version des Programms bezeichnet. Die neuesten Versionen finden Sie auf dem Server http://home.t-online.de/home/hanewin/.
Falls Sie keine CAPI 1.1- sondern eine CAPI 2.0-Implementierung haben, benutzen Sie Winci statt Wispa als Schnittstelle zu Trumpet Winsocket. Wispa und Winci sind Shareware. Die nichtregistrierte Version bricht die ISDN-Verbindung nach jeweils 20 Minuten ab.Testphase: 30 Tage
Lizenzgebühr: DM 70 als Einzelplatzlizenz (DM 60 für Studenten).
Dazu gibt es ein Formular im CD-Verzeichnis:\win31\Isdn\winci\Winci.txt bzw.
\win31\Isdn\wispa\Wispa.txt.Wenn Sie Wispa/Winci registriert haben, tragen Sie unter File -> Register Ihren Registrierungscode ein.
- twsk21f.zip
Enthält Trumpet Winsocket. Um TCP/IP unter MS-Windows benutzen zu können, benötigen Sie sogenannte Winsocket-Treiber.- winap21f.zip
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Enthält diverse TCP/IP-Clients für MS-Windows, unter anderem Telnet und ein einfaches FTP. Trumpet Winsocket inkl. der TCP/IP-Clients in Winap21f ist Shareware:Testphase: 30 Tage
Lizenzgebühr: 25 US$ als EinzelplatzlizenzTrumpet Winsocket stellt nach 30 Tagen tatsächlich den Betrieb ein, wenn Sie das Produkt nicht lizenzieren. Die Internet CD enthält jedoch eine bereits vom LRZ lizenzierte Version.
- Eventuell Netscape. Auch dazu gibt es eine Anleitung.
Auf der Internet CD sind die zip-Dateien bereits entpackt und liegen im Verzeichnis:
\win31\Isdn\wispa\
Für Wispa
\win31\Isdn\winci\ Für Winci
\win31\twsk\
Für Trumpet Winsocket
\win31\winap\
Für TCP/IP-Clients
\win31\Netscape\
Für Netscape
Falls Sie kein CD Laufwerk besitzen, können Sie die vier dazugehörigen Disketten vom LRZ erwerben oder die Produkte für Trumpet Winsocket und die ISDN-Treiber Wispa und Winci von einem PC mit CD-Laufwerk auf vier Disketten kopieren. Diese Programme befinden sich im CD-Verzeichnis: \Diskette\Disk1\ bis \Diskette\Disk4\. Die Disketten-bzw. CD-Version 3.0 ist vom April 1998 und wird nicht mehr aktualisiert.
Auf dem Anynomous-FTP-Server des LRZ
finden Sie die Treiber und Programme in komprimierter Form (zip-Dateien) in den Verzeichnissen
Dateien mit der Endung zip müssen mit dem Programm
entpackt werden. Sie finden dieses Programm unter
2. Installation der Basissoftware
- CAPI-Treiber installieren
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Die Installation und der Aufruf dieses Treibers muss im Handbuch der ISDN-Karte oder in Readme-Dateien der vom Karten-Hersteller mitgelieferten Disketten/CDs beschrieben sein. Alle weiteren ISDN-Treiber setzen auf dieser Schnittstelle auf, der CAPI-Treiber muss also zuerst gestartet werden.Die Dateien in ein geeignetes Verzeichnis kopieren, z. B. in
c:\lrzpppVon der Internet CD (falls das CD-ROM-Laufwerk d: und der Arbeitsspeicher c: ist) als DOS-Kommando mitcopy d:\win31\twsk\*.* c:\lrzpppkopieren. Den auf den Dateien eingestellten Schreibschutz hebt man mit dem Programm-Manager folgendermaßen auf: Datei -> Ausführen aufrufen und dort den Befehl attrib -r C:\LRZPPP\*.* eintragen und mit OK beenden.
copy d:\win31\winap\*.* c:\lrzppp
copy d:\win31\Isdn\wispa\*.* c:\lrzppp bzw.
copy d:\win31\Isdn\winci\*.* c:\lrzpppFalls Sie die zip-Dateien vom FTP-Server holen
wispaxxx.zip bzw. wincixxx.zip (Für xxx die richtige Ziffernfolge einsetzen.)nach c:\lrzppp kopieren und mit unzip.exe folgendermaßen entpacken:
twsk21f.zip
winap21f.zip
unzip.exeIm Verzeichnis c:\lrzppp aufrufen:
unzip wispaxxx bzw. wincixxxDadurch werden die zip-Dateien jeweils in mehrere Einzeldateien entpackt. Die zip-Dateien werden danach nicht mehr benötigt.
unzip twsk21f
unzip winap21fWenn Sie ein anderes Entpackprogramm benutzen, achten Sie darauf, die Dateien mit ihren Pfaden zu entpacken (bei pkunzip z. B. Option -d).
- Windows starten und eine neue Programmgruppe anlegen
Programm-Manager -> Datei -> Neu -> Programmgruppe
- Ein Klick auf OK schließt die Dialogbox.
- Anlegen von Icons für TCP/IP-Clients in dieser Gruppe
-
Programm-Manager -> Datei -> Neu -> ProgrammAls Befehlszeile jeweils eingeben:
c:\lrzppp\wispa.exe
c:\lrzppp\winci.exefür Wispa bzw.
für Wincic:\lrzppp\tcpman.exe für Winsocket allgemein c:\lrzppp\trmptel.exe für Telnet c:\lrzppp\ftpw.exe für FTP c:\lrzppp\trumping.exe für Ping (s. u.)
- Die restlichen Felder der Dialogbox können leer bleiben.
- Wispa/Winci konfigurieren
-
Editieren Sie die Dateic:\lrzppp\wispa.ini bzw.z. B. nach dem Start von Wispa/Winci über File -> Setup. Sie muss folgende Einträge enthalten:
c:\lrzppp\winci.ini# Zeilen mit diesem Zeichen (#) sind reine Kommentare!An Stelle von <Telefonnummer> fügen Sie eine der Telefonnummern ein, die Sie auf der Seite mit der allgemeinen Übersicht über den Internetzugang finden. Die spitzen Klammern werden nicht mitgeschrieben! Ebenso tragen Sie Ihre Modemkennung unter <Modemkennung> und das zugehörige Kennwort unter <Kennwort>ein. Auch dazu finden Sie Sie Informationen auf der Seite mit der allgemeinen Übersicht über den Internetzugang. Sie können diese Zeile auch mehrfach mit verschiedenen Telefonnummern aufführen. Diese werden beim Wählen nacheinander probiert. Die obigen Zeilen könnten für die Kennung a283204 dann etwa so aussehen:
-u
-d
0.0.0.0 <Telefonnummer> -t 300 -p -n <Modemkennung>,<Kennwort>-u
-d
0.0.0.0 08928999005 -t 300 -p -n a283204,sagichnicht
0.0.0.0 0892881010 -t 300 -p -n a283204,sagichnicht
0.0.0.0 0892881190 -t 300 -p -n a283204,sagichnicht - Start des Programms TCPMAN
-
Wenn Sie die PPP-Disketten des LRZ benutzen, rufen Sie im Menü File von TCPMAN den Punkt Setup auf. Es erscheint die Dialogbox Trumpet Winsock Setup. Wenn Sie die Dateien vom FTP-Server bezogen haben, erscheint diese Dialogbox beim ersten Start automatisch.Machen Sie hier folgende Einträge (bzw. kontrollieren Sie die vorhandenen Einträge):
- Vor allem wichtig:
IP address: bootp
Kein Kreuz bei Internal SLIP oder Internal PPP !
Packet vector: 60Anmerkungen:
- Tragen Sie unter Name server ein:
-
10.156.33.53 129.187.5.1Achtung: kein Punkt zwischen 53 und 129 sondern Leerstelle.
- Domain Suffix
-
lrz-muenchen.de
- Packet vector
Hier können Sie erst einen Eintrag machen, wenn Sie weiter unten die Punkte Internal SLIP und Internal PPP deaktiviert haben.
- Bei Bedarf können Sie jetzt auch andere TCP/IP-Clients installieren, z. B. Netscape.
3. Benutzung des Internetzugangs
- Falls nötig, vor dem Start von Windows den CAPI-Treiber starten
- Windows starten, dann zuerst Wispa und danach TCPMAN aufrufen.
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Wispa/Winci und TCPMAN für die Dauer der Verbindung laufen lassen.
Beim Aufruf von TCPMAN stellt Wispa/Winci automatisch die ISDN-Verbindung her. Diese wird wieder beendet, wenn TCPMAN beendet wird oder wenn 5 Minuten keine Aktivitäten auf dem ISDN-Anschluss festgestellt werden. Diese Timeoutzeit von 5 Minuten können Sie selbst ändern durch Angabe der gewünschten Zeit in Sekunden. Die Angabe erfolgt in der Datei wispa.ini bzw. winci.ini durch den Paramter -t <Sekunden> (siehe oben). Geben Sie 0 Sekunden an, wird die Verbindung nie abgebrochen.
Sie können Wispa/Winci und TCPMAN nun für die Dauer der Sitzung auf Symbolgröße verkleinern.
Die Verbindung auf- bzw. abbauen können Sie auch über das Programm isdnstrt.exe im Verzeichnis \bin\isdn\. Dieses Programm startet bzw. beendet die Programme 'Wispa' bzw. 'Winci' und 'Trumpet Winsock'. Allerdings überprüft es nicht, ob diese korrekt konfiguriert sind und ob der CAPI-Treiber korrekt installiert ist. Bei einer inkorrekten Konfiguration kann das Programm 'hängenbleiben' oder mit unerwarteten Fehlermeldungen abbrechen.
Achtung:
Wurde die Verbindung wegen eines Timeouts abgebrochen, müssen Sie zuerst TCPMAN beenden und neu starten, bevor Sie wieder TCP/IP- Clients nutzen können. Dies liegt daran, dass Sie bei jedem Verbindungsaufbau eine andere IP-Adresse erhalten und TCPMAN dies nur bei einem Neustart mitbekommt. - Einfachster Test auf Funktionsfähigkeit
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Starten Sie den TCP/IP-Clienttrumpingund geben Sie als Host an129.187.10.254Trumping testet, ob Verbindung zu einem Zielrechner besteht. Dazu schickt das Programm Testpakete an den Zielrechner und wartet auf eine Antwort. Die Antwortzeit in Millisekunden (ms) wird ausgegeben. Ist dieser Test erfolgreich, können Sie nun andere TCP/IP-Clients benutzen, auch mehrere gleichzeitig.
- Beenden der ISDN-Sitzung
Zuerst die TCP/IP-Clients beenden, dann TCPMAN und zuletzt Wispa bzw. Winci.
4. Passwort und Telefon-Nr. ändern
Passwort ändern:
Ändern Sie Ihr Passwort zuerst am entsprechenden Rechner des Wählzugangs,
wie unter "Zugang zum Internet" im Kapitel "Wie
kann ich mein Passwort ändern " beschrieben. Nachfolgend wird das
Passwort nur für das automatische Login geändert. In der Datei
wispa.ini bzw. winci.ini befinden sich die
Benutzerkennung und das Passwort. Ändern Sie das Kennwort
gemäß
Telefon-Nr. ändern:
In der Datei wispa.ini bzw. winci.ini befindet sich die
Telefon-Nr. Ändern Sie die Telefonnummer gemäß Wispa/Winci konfigurieren.
5. Tipps zum Einsatz des Zyxel 2864 ID und Zyxel Omni TA128
Da diese Geräte wie normale Modems über eine serielle Schnittstelle mit dem Rechner kommunizieren, sind sie von der Software her auch wie Modems anzusprechen. Es gilt also im wesentlichen die Anleitung
Internet mit Windows 3.x und Modem
Zusätzliche Änderungen:
TCPMAN File -> Setup: MTU=1500 TCP RWIN=4350 TCP MSS=1450
TCPMAN Dialer -> edit script -> login.cmd: $modemsetup =
"b40&o2"
6. Tipps im Fehlerfall
- Wenn Sie die Zugangssoftware eines anderen Internet-Providers wie AOL, CompuServe- oder T-Online installiert haben oder hatten:
Jede Internet-Zugangssoftware benötigt eine Datei winsock.dll. Diese hat zwar immer denselben Namen, ist aber produktspezifisch. Wenn Sie andere Internetsoftware, etwa von CompuServe oder T-Online, installiert haben, kann es sein, dass diese ihre Datei winsock.dll in das Windows- oder Windows-System-Verzeichnis kopiert hat. Wenn dies der Fall ist, findet TCPMAN beim Start die falsche winsock.dll (seine eigene liegt in seinem Installationsverzeichnis). Dies kann zu merkwürdigen Fehlermeldungen oder Systemabstürzen führen.
Kopieren sie die falsche winsock.dll in das Verzeichnis der entsprechenden Internetsoftware (diese sollte auch so funktionieren) und löschen sie die falsche Datei dann aus dem Windows- bzw. Windows-System-Verzeichnis. Oder Sie benennen die verschiedenen winsock.dll jeweils so um, dass die gerade gewünschte Internetsoftware nur ihre eigene winsock.dll findet.
- Die ISDN-Karte kann nicht angesprochen werden
Dieses Problem tritt vor allem bei den Karten der TELES-Familie (Teles, Creatix, 1&1) auf. Es ist zum einen darauf zu achten, dass bei einem Aufruf eines Memorymanagers der von der Karte verwendete Speicherbereich ausgenommen wird. Im Falle des "EMM386" lautet der Aufruf in der Datei "config.sys" bei einer Einstellung der Karte auf Speicheradresse D000 etwa
- device=c:\dos\emm386.exe noems x=d000-d0ff
Bei der Nutzung der AVM-Karten kommt es bei manchen Rechnern zu Hängern des Windows-Systems. Die Gründe dafür können Konflikte mit anderen Ressourcen wie Grafikkarte, Soundkarte o.ä. sein. Probieren Sie verschiedene Interrupt-Einstellungen, entfernen Sie wenn möglich andere Karten. Installieren Sie nur den neuesten Treiber, erhältlich unter ftp://ftp.avm.de/cardware/fritzcrd/windows.3xx/deutsch/.
Probleme mit Wispa/Tcpman
- capi.dll nicht gefunden
Kopieren Sie die Datei capi.dll in das Windows-Verzeichnis. Sie finden capi.dll auf der Treiberdiskette Ihrer ISDN-Karte.
- winsock.dll nicht gefunden
Kopieren Sie die Datei winsock.dll in das Windows-Verzeichnis. Sie finden winsock.dll auf der Internet CD im Verzeichnis: \win31\twsk\ oder auf dem FTP-Server ftp.lrz-muenchen.de im Verzeichnis: /pub/comp/platforms/pc/winsock
- Allgemeine Schutzverletzung oder sonstige unerklärliche Fehler
Eventuell existiert eine (für tcpman) falsche winsock.dll, z.B. von einer T-Online-Installation. Durchsuchen Sie mit dem Dateimanager Ihre Platte nach winsock.dll und löschen (oder umbenennen) Sie alle, die nicht identisch mit der winsock.dll von der LRZ-Diskette sind.
- Bootp failed
Der häufigste Grund ist, dass die Authentifizierung nicht klappt. Überprüfen Sie, ob in der Datei wispa.ini nach dem Parameter -n die für den Wählzugang richtige Kennung und das richtige Passwort eingetragen sind. Bei den normalen 7-stelligen LRZ-Kennungen können Sie die Kennung selbst prüfen, indem Sie an einem Rechner mit Internetzugang ein Login (Telnet-Kommando) auf einem LRZ-AFS-Rechner probieren, z.B. auf sun1.lrz-muenchen.de.
- Viele Fehlermeldungen comm error [frame] und [break] oder[Overrun]
Möglicherweise ist im TCPMAN-Setup die Checkbox PPP angekreuzt, bei der Wispa-Lösung muss diese leer sein.
Die Störungen können auch von anderen Hardwarekomponenten verursacht werden. Ausführlich behandelt werden diese Fehler in Navas Modem-FAQ (auch für ISDN) unter http://http://modemfaq.home.att.net/faq_a.htm#CRCErrors.
- Unable to load TCP
TCPMAN kann nicht mit Wispa kommunizieren. Überprüfen Sie, ob der Packet Vector im TCPMAN-Setup richtig auf dem Wert 60 steht. Außerdem muss vor dem Aufruf von TCPMAN natürlich Wispa gestartet sein (und weiterlaufen).
- Wispa.ini load failure, Packet driver not installed
In der Wispa.ini fehlt der Parameter -p
- Verbindung (z.B. via Netscape) ist unerträglich langsam
Bei Auslandsverbindungen und einigen deutschen Internet-Providern ist das wegen Überlastung der Netze leider öfters der Fall, probieren Sie es zu anderen Tageszeiten. Falls jedoch auch lokale Seiten wie die LRZ-Homepage sehr lange dauern, liegt wahrscheinlich eine ungünstige Einstellung der Werte MTU, TCP RWIN und TCP MSS vor. Setzen Sie MTU=1500, TCP RWIN=4350 und TCP MSS=1450.
- Durchsatzprobleme mit älteren Teles-Karten
Bei Einsatz von älteren Teles-Karten kommt es bei manchen Anwendungen (z.B. Netscape) zu Durchsatzproblemen. Probieren Sie neuere Treiber von Teles zu bekommen.
- Laden eines undefinierten Dynalinks
Vor dem Starten von Wispa/Tcpman wurde eine andere Netzsoftware installiert bzw. gestartet.
Weitere Lösungshilfen
Lösungshilfen bieten (Frequently
Asked Questions für ISDN), z.B. die
Linksammlung http://www.geocities.com/WallStreet/2355/tk_i_links.htm
oder zum besseren Verständnis der Funktionsweise von ISDN http://www.lrz-muenchen.de/services/netzdienste/modem-isdn/isdn/.