ALIs
kommt nochInternet mit Linux (SuSE 10.2) und ISDN
Da es unmöglich ist, für alle Linux-Distributionen eine Anleitung zur Einwahl am LRZ zur Verfügung zu stellen, hat sich das LRZ auf SuSE Linux 10.2 beschränkt. Der Vorteil der SuSE-Distribution ist die einfache Installation und die große Auswahl an unterstützten ISDN-Adaptern.
Trotz der einfachen Installation sollten Sie mit Linux bereits Erfahrung gesammelt haben. How-to Anleitungen (PPP-How-to) und Man Pages sollten für Sie keine Fremdwörter sein.
Wir gehen von einem frisch installierten SuSE 10.2 (Standard-Installation) mit Kernel 2.6.18 aus. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir nicht auf individuelle Anpassungen Ihres Linuxsystems eingehen können.
Bitte starten Sie YaST2 zur Konfiguration der Hardware und der Interneteinwahl am LRZ.

Klicken Sie auf ISDN. Sie erhalten einen Überblcik über die aktuelle Konfiguration. Sollte Ihre Karte bereits erkannt sein, klicken Sie zur Konfiguration auf Bearbeiten, andernfalls auf Hinzufügen. Erscheint Ihre Karte nicht in der Übersicht, ist es gegebenenfalls nötig, vor Inbetriebnahme der Karte einen entsprechenden Treiber zu installieren. Vorgefertigte Installationspakete (*.rpm) gibt es für die meisten Karten im Internet. Die Seite www.google.de/linux hilft Ihnen bei der Suche. Bevor Sie sich jedoch entschließen, einen externen Treiber zu verwenden, fahren Sie mit dieser Anleitung fort, da die SuSE Linux Distribution Treiber für viele ISDN-Adapter bereits mitliefert.

Haben Sie Hinzufügen gewählt, erscheint folgendes Fenster.

Wählen Sie Ihre ISDN-Karte (hier FRITZ!Card PCMCIA) aus und tragen Sie im anschließenden Dialog als Ortskennziffer 089 ein. Eventuell ist noch eine Vorwahl zur Amtsholung nötig, weitere Änderungen sind in den meisten Fällen nicht nötig. An dieser Stelle können Sie auch den Zeitpunkt der Geräteaktivierung einstellen.

Sie werden an dieser Stelle meist darauf hingewiesen, dass ein fremder Treiber installiert wird, der möglicherweise Schäden am System verursacht. Ignorieren Sie diesen Warnhinweis und klicken Sie auf Ja. Dieser Hinweis ist vergleichbar mit dem Hinweis auf einen nichtbestandenen Logo-Test bei Windows-Betriebssystemen.

Fügen Sie dann einen neuen ISDN-Service (SyncPPP) hinzu.

Und konfigurieren Sie Ihn passend. Wählen Sie als Geräteaktivierung am besten Beim Systemstart.

Behalten Sie die voreingestellte Auswahl Dynamische IP-Adresse bei. Eventuelle Einträge in den Feldern Lokale IP-Adresse Ihres Rechners sowie Entfernte IP-Adresse können Sie auch unverändert stehen lassen.

Klicken Sie auf Eigene Provider und anschließend auf Neu um die Verbindung zum LRZ hinzuzufügen.

Konfigurieren Sie dann die Parameter zur Einwahl am LRZ. Es kann die Rufnummer von Telekom oder M-net konfiguriert werden.
Es wird empfohlen, das Passwort nicht fest zu speichern, sondern immer abfragen zu lassen.
Aktivieren Sie dazu das Kästchen Passwortabfrage.

Anschließend können Sie noch die Verbindungsparameter wählen. Lassen Sie hier die Vorauswahl bestehen.

Klicken Sie auf Weiter und im nächsten Fenster auf Beenden. Das System führt die von Ihnen durchgeführten Änderungen nun aus.
Die ISDN-Konfiguration ist nun beendet. Starten Sie nun das Programm Internet -> Internet-Einwahl, falls KInternet noch nicht läuft. In der rechten unteren Ecke erscheint nun ein kleiner Stecker. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Stecker und wählen Sie Einwählen. Steht die Verbindung erscheinen zwei miteinander verbundene Stecker.![]()
Kommandos zur Kontrolle der Verbindung:
netstat -nr:
Stimmt das Routing? Stimmt die default route?
ping des Gateways:
Können Sie den Gatewayrechner, d.h. den Einwahlserver mit ping 129.187.24.253 erreichen?