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Was muss ich bei der Einwahl über einen anderen Provider beachten?

Das LRZ bietet seit mehreren Jahren seinen Nutzern die Möglichkeit, sich im Rahmen des Projekts uni@home über Modem oder ISDN von zu Hause
aus in das Internet einzuwählen. Daneben gibt es eine Fülle von alternativen Anbietern (Provider) von Internetzugängen, die kostengünstiger als unser Einwahldienst sind oder höhere Datenraten bieten (z.B. DSL-Angebote). Bei der Nutzung von manchen Netzdiensten im MWN über solche Zugänge gibt es einige Punkte zu beachten.

1. Versand von E-Mails
2. Lesen und Schreiben von News
3. Verwendung von Proxy-Servern
4. Zugang zu Online-Zeitschriften der Bibliotheken
5. Dateitransfer (FTP) zu Studentenservern
6. Zugang zu Institutsnetzen

1. Versand von E-Mails

Das Versenden von E-Mails über mailout.lrz.de ist nur von Systemen innerhalb des Münchner Wissenschaftsnetzes einschließlich der
LRZ-Einwahlserver möglich. Wenn man sich über einen anderen Provider eingewählt hat, gibt es prinzipiell 2 Möglichkeiten: Erstens kann man zum Mailversand einen Mailserver dieses Providers verwenden. Wie dieser genau lautet, muss man den Anleitungen auf der Homepage des jeweiligen Anbieters entnehmen. Bei T-Online ist als Server für ausgehende Mail im eigenen Mailprogramm beispielsweise mailto.t-online.de einzustellen. Allerdings ersetzen diese Server oft die Absendeadresse durch diejenige der Mailbox bei diesem Anbieter. 

Die zweite Möglichkeit ist, vor dem Mailversand eine VPN-Verbindung aufzubauen. Dadurch wird dem eigenen Rechner eine Adresse aus dem Bereich des MWN zugewiesen, dann kann wieder mailout.lrz.de als Mailserver verwendet werden. Wie eine VPN-Verbindung konfiguriert wird ist unter http://www.lrz.de/services/netz/mobil/vpn/ beschrieben.

Das Lesen von E-Mails mittels des POP- oder IMAP-Protokolls ist ohne Einschränkung möglich.

2. Lesen und Schreiben von News

Das Lesen und Schreiben von News-Artikeln auf dem Server news.lrz.de ist über eine fremde Einwahl (bis auf einige lokale Gruppen) nicht möglich. Auch hier gibt es wie beim E-Mail-Versand 2 Möglichkeiten: Entweder einen Server des jeweiligen Anbieters zu verwenden (falls es einen solchen gibt) oder eine VPN-Verbindung aufbauen.

Alternativ kann man News auch über öffentliche WWW-Server wie http://groups.google.com lesen.

3. Verwendung von Proxy-Servern

Bei der Einwahl über einen anderen Provider ist die Verwendung der Proxy-Server im MWN nicht möglich. Zu empfehlen ist die Einstellung eines Proxy-Servers des Einwahlanbieters, da dabei keine Umleitung der Datenpakete stattfindet und somit ein besserer Datendurchsatz erreicht wird. Wer die MWN-Proxies verwenden will (z.B. für den Zugriff auf Online-Medien, siehe 4.), muss eine VPN-Verbindung aufbauen.

4. Zugang zu Online-Zeitschriften und Datenbanken der Bibliotheken

Die meisten Lizenzen gelten nur für die Angehörigen einer Institution, also etwa nur für die LMU. Es sind deshalb spezielle Filter aktiviert, die den Zugriff für Fremde verhindern. Bei der Einwahl über einen beliebigen Provider kann man nicht als Angehöriger der eigenen Hochschule identifiziert werden, deshalb wird der Zugriff abgelehnt.

Ermöglicht wird der Zugang durch die Nutzung unsern VPN-Servers. Anleitungen zur Konfiguration von VPN-Verbindungen finden Sie unter http://www.lrz.de/services/netz/mobil/vpn/.

5. Dateitransfer (FTP) zu Studentenservern

Studierende sich können mit ihrer Studentenkennung eine eigene WWW-Homepage einrichten, dies ist unter http://www.lrz.de/wir/studserver/ beschrieben. Die vorbereiteten Daten können aber nur innerhalb des MWN per FTP auf den Server kopiert werden. Bei der Einwahl über einen fremden Provider muss also vorher eine VPN-Verbindung aufgebaut werden.

6. Zugang zu Institutsnetzen

Einige Institute sichern ihr lokales Netz durch eine Firewall oder mittels spezieller Konfigurationen, damit keine Unbefugten zugreifen können. Ob der Zugang über den VPN-Server erlaubt wird hängt von der speziellen Konfiguration ab. Konkretes kann nur der Administrator des Institutsnetzes mitteilen.